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AKUT
Erdbeben in Haiti
Hilfsorganisationn rufen zu Spenden auf Freitag, 15.01.
(epd / ST) Nach dem schweren Erdbeben auf Haiti mit zehntausenden von Toten haben Hilfsorganisationen dringend zu Spenden aufgerufen. Rund um die Hauptstadt Port-au-Prince, sagen Helfer, fehle es derzeit "an allem".
Wichtig sei es jetzt, die Menschen schnell mit Trinkwasser und Medikamenten zu versorgen, und ihnen eine sichere Unterkunft zu bieten, erklärte Care Deutschland-Luxemburg am Mittwoch in Köln. Die Bundesregierung will eine Million Euro für die Notversorgung der Opfer zur Verfügung stellen. Auch die Kirchen riefen zu Hilfe und Unterstützung für die Opfer auf.

Bei dem bislang stärksten Erdbeben in der Geschichte der Karibik sind in Haiti vermutlich zehntausende Menschen ums Leben gekommen. Offizielle Zahlen gibt es noch nicht. Haitis Regierung bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe. Die USA, Brasilien und die Interamerikanische Entwicklungsbank kündigten sofortige Hilfe für das verarmte Land an.

In der Hauptstadt Port-au-Prince stürzten am Dienstag (Ortszeit) nach Diakonie-Angaben viele Gebäude ein, darunter ein Kinderkrankenhaus und der größte Supermarkt der Stadt. Fernsehberichte zeigten gigantische Staubwolken über der Hauptstadt, in der schätzungsweise zwei Millionen Menschen leben. Große Teile des Stadtzentrums sind verwüstet. Sowohl der Nationalpalast als auch das Parlament, der Sitz der UN-Mission und mehrere Ministerien sind zum Teil eingestürzt. Das Beben hatte eine Stärke von 7,0 auf der Richter-Skala.

Aktion Deutschland Hilft kündigte den Einsatz von Nothilfeteams an. Auch der Malteser Hilfsdienst bereitete die Entsendung eines Hilfsteams vor. Das Kinderhilfswerk UNICEF stellte Hilfsgüter für die medizinische Versorgung der Erdbebenopfer zur Verfügung. Man werde Schutzzonen für Kinder einrichten und aus der benachbarten Dominikanischen Republik Zusatznahrung für die Kleinen beschaffen, kündigte das Hilfswerk an.

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) sprach den Opfern seine Solidarität aus. «Die Menschen Haitis sollten jetzt schnelle Unterstützung und Hilfe anderer erfahren», sagte ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit. Haiti, ohnehin das ärmste Land Lateinamerikas, hatte in der Vergangenheit mehrfach mit schweren Naturkatastrophen zu leiden. Erst 2008 waren beim Durchzug von vier heftigen Stürmen fast 800 Menschen gestorben.

[b]Die Spendenkonten der Hilfsorganisationen im Überblick (meist sind auch Online-Spenden möglich)[/b]

Diakonie Katastrophenhilfe: Kennwort: «Erdbebenhilfe Haiti», Konto 502 707, Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70, www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas: Kennwort: «Haiti», Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00, www.caritas.de/spenden

Deutsches Rotes Kreuz: Kennwort «Haiti», Konto 41 41 41, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, www.drk.de/spenden.

Deutsche Welthungerhilfe: Kennwort «Nothilfe Haiti», Konto 1115, Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98, www.welthungerhilfe.de.

Aktion Deutschland Hilft: Kennwort «Erdbeben Haiti», Konto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, www.aktion-deutschland-hilft.de

UNICEF: Kennwort «Haiti», Konto 300.000, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, www.unicef.de.

Christoffel-Blindenmission (CBM): Kennwort «Haiti», Konto 2020, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, www.cbm.de.

Save the Children: Kennwort «Haiti», Konto 929, Bank für Sozialwirtschaft Berlin, BLZ 100 205 00, www.savethechildren.de.

Malteser Hilfsdienst: Kennwort «Erdbeben Haiti», Konto 120 120 120, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, www.malteser-spenden.de.

CARE Deutschland-Luxemburg: Kennwort: «Erdbeben Haiti» Konto 4 40 40, Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198, www.care.de/spenden.html.

humedica: Kennwort «Erdbeben Haiti», Konto 47 47, Sparkasse Kaufbeuren, BLZ 734 500 00, www.humedica.org.

Kindernothilfe: Kennwort «Erdbeben Haiti», Konto 45 45 40, KD Bank eG, BLZ 350 601 90, www.kindernothilfe.de.

Hunger und überfüllte Lager
Flüchlinge in Darfur brauchen weiter Hilfe Mittwoch, 12.08.
(Org-Beitrag) Das Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" hat zur Unterstützung der Flüchtlinge in Dafur, West-Sudan, aufgerufen. Noch immer sind dort 2,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie leben in riesigen Camps oder überfüllten Kleinstädten. Insgesamt vier Millionen Menschen sind auf die Versorgung durch Hilfsorganisationen angewiesen.
Die Krise in Darfur gilt als eine der gegenwärtig schlimmsten Katastrophen weltweit.

Trotz der schwierigen politischen Lage bleiben die Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft in Darfur und im Tschad engagiert. Sie kümmern sich in den überfüllten Lagern um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und um die Verbesserung der hygienischen Zustände. Die Sicherung der medizinischen Grundversorgung gehört ebenso zu den Hilfsleistungen wie die Einrichtung von Schulen und der Unterricht für Kinder.

So helfen die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft:

-> ADRA unterstützt heimkehrende Familien im Südsudan durch die Vergabe von Saatgut, Werkzeugen und Lebensmitteln bei der nachhaltigen Sicherung von Nahrungsmitteln.

-> Die Johanniter betreiben in einer abgelegenen Region des Süd-Darfur sechs Gesundheitsstationen. In Nyala, Kass und Ed Al Fursan wurden Krankenhäuser saniert und mit Medikamenten und medizinischen Geräten ausgestattet.

-> Die Malteser engagieren sich in der Basisgesundheitsversorgung für rund 120.000 Menschen in den ländlichen Regionen des Nord-Darfur und mehr als eine Million Menschen im Südsudan.

-> World Vision stellt für tausende Familien im Sudan Ernährung und Versorgung mit Trinkwasser sicher. Außerdem unterstützt die Hilfsorganisation Flüchtlinge, die in ihre Heimatdörfer zurückkehren. Speziell für Kinder haben die Helfer vor Ort Notschulen und „kinderfreundliche Räume“ eingerichtet.

Unsere Bündnispartner helfen den Menschen im Sudan bereits seit vielen Jahren. Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Spende den Menschen im Sudan zugute kommt und hilft, Leid zu mindern.

"Aktion Deutschland hilft" ist das Bündnis 17 renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen Menschen in Not gemeinsam schnelle, effektive und koordinierte Hilfe leisten.

Zur Online-Spende

Hilfe für Wirbelsturm-Opfer
Bündnis braucht mehr Spenden für Birma Mittwoch, 07.05.
(epd) Das Bündnis „Entwicklung hilft“ hat an die Bürger appelliert, weiter für Birma zu spenden. Die Menschen sollten sich von negativen Berichten über die Behinderung der Hilfe abschrecken zu lassen, so das Bündnis. Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe haben bereits mehr als 750.000 Euro für Birma bereitgestellt.
Das Bündnis „Entwicklung hilft“ appelliert an die Deutschen, weiter für Birma zu spenden. „Wir bitten alle, sich nicht von den negativen Berichten über die Behinderung der Hilfe abschrecken zu lassen“, betonte Misereor-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon am Freitag für das Bündnis. „Tausende von Birmanern werden schon von uns mit Hilfsgütern versorgt, aber noch weit mehr brauchen dringend Nothilfe. Unsere Partner könnten hier noch deutlich mehr tun.“ Die Welthungerhilfe wird weitere 40.000 Menschen um Bogale im Irrawaddy-Delta mit Hilfsgütern unterstützen, die Partner von Misereor erreichen mindestens 26.000 Hilfsbedürftige in den betroffenen Gebieten, so auch im Irrawaddy-Delta. Bröckelmann-Simon dankte allen Spendern für ihre Unterstützung.

Bis zu zwei Millionen Menschen sind Schätzungen zufolge nach dem verheerenden Wirbelsturm in Birma auf Hilfe angewiesen. „Die Partnerorganisationen des Bündnisses stehen diesen Menschen bei und helfen ihnen, ihr Überleben sicherzustellen“, sagte Bröckelmann-Simon. Da der Zyklon die Reisernte weitgehend zerstört habe, müsse nun dringend neues Saatgut ausgebracht werden. Das Irrawaddy-Delta gilt als die Kornkammer des Landes.

Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe leisten als Bündnis „Entwicklung hilft“ akute Nothilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit . Die Mitglieder des Bündnisses haben bereits mehr als 750.000 Euro für die Hilfe in Birma bereitgestellt.

Für die Linderung der Not und den Wiederaufbau bittet das Bündnis „Entwicklung hilft“ die deutsche Bevölkerung um Spenden auf das

Spendenkonto 51 51 // Bank für Sozialwirtschaft // BLZ 370 205 00 // Stichwort „Zyklon Birma"

Online-Spenden: www.entwicklung-hilft.de/online-spende.html

Kenia
Hilfswerke rufen zu Spenden für Flüchtlinge auf Freitag, 18.01.
(epd) Zahlreiche Hilfswerke haben zu Spenden für die Opfer der Unruhen in Kenia aufgerufen. «Hunderte Menschen starben bereits, bis zu 200.000 sind auf der Flucht», erklärte die Direktorin von «Brot für die Welt», Cornelia Füllkrug-Weitzel.
Seit der mutmaßlich gefälschten Wiederwahl von Präsident Mwai Kibaki vergangene Woche bekämpfen sich in Kenia Anhänger von Regierung und Opposition.

Kirchliche Organisationen und Verbünde stellen Geld bereit und setzen sich für eine friedliche Lösung des Konflikts ein, so Füllkrug-Weitzel. Unter anderem bemühten sich die anglikanische Kirche in Kenia und der nationale Kirchenrat um Gespräche mit den Führern von Regierung und Opposition. «Die Kirchen in Kenia können eine wesentliche Rolle bei einer friedlichen Lösung des Konflikts spielen. Aber die verfeindeten Parteien müssen ihnen zuhören und eine friedliche Lösung wollen», betonte die Direktorin.

Nach Angaben des Welternährungsprogramms sind 100.000 Vertriebene allein im Westen des Landes vom Hunger bedroht. Doch die Verteilung von Lebensmitteln sei aufgrund der schlechten Sicherheitslage kaum möglich. Sobald sich die Lage entspannt, sollen Nahrungsmittel mit Hilfe des Roten Kreuzes verteilt werden, so die UN-Organisation. Die kenianische Regierung habe 1.800 Tonnen Getreide bereitgestellt.

Das Deutsche Rote Kreuz bittet ebenfalls um Spenden. Die kenianische Sektion der Organisation versorgt seit Tagen Verwundete. Für die Menschen in Westkenia würden Lebensmittel, Decken, Seife, Plastikplanen, und Wasserreinigungstabletten benötigt, hieß es. Auch die Johanniter, die in Kenia Erste Hilfe leisten und Ambulanzen ausstatten, rufen zu Unterstützung auf.

Spendenkonten im Überblick, meist sind auch Online-Spenden möglich:

Diakonie-Katastrophenhilfe: Kennwort «Ostafrika», Konto 502-707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 (www.diakonie-katastrophenhilfe.de).

«Brot für die Welt», Kennwort «Hilfe für Ostafrika», Konto 500 5000 bei der Landesbank Baden Württemberg, BLZ 600 501 01 (www.brot-fuer-die-welt.de/spenden)

Caritas international: Kennwort «Kenia», Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe,BLZ 660 205 00 (spende.caritas-international.de).

Deutsches Rotes Kreuz: Kennwort «Kenia», Bank für Sozialwirtschaft, Konto 41 41 41, BLZ 370 205 00 (www.drk.de).

Johanniter-Unfall-Hilfe, Kennwort «Kenia», Konto 8888 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 (www.johanniter-helfen.de)

Spenderberatung: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen/DZI, Bernadottestraße 94, 14195 Berlin (www.dzi.de).

Spendenaufruf
Flutopfer in Mittelamerika brauchen Hilfe Dienstag, 06.11.
(ST / epd) Hilfswerke bitten um Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in Mittelamerika. Schwere Regenfälle und der tropische Wirbelsturm Noel haben in Mexiko, Haiti, Kuba und der Dominkanische Republik die schlimmsten Überflutungen seit Menschengedenken verursacht.
Die Internationale Rotkreuzföderation stellte rund 120.000 Euro für die Menschen in Mexiko zur Verfügung. 2.500 Freiwillige lieferten Lebensmittel und leisteten Hilfe bei der Evakuierung, so die Organisation. Mindestens 700.000 Menschen litten unter einer der schlimmsten Überschwemmungskatastrophen in der Geschichte des Landes. Es fehle an Lebensmitteln, Wasser und Notunterkünften. Für die Opfer des Wirbelsturms «Noel» in Haiti und der Dominikanischen Republik bedürfe es außerdem fast einer halben Million Euro.

Das Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" hat einen Nothilfefonds über 200.000 Euro eingerichtet und bittet dringend um weitere Spenden. Fünf Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft sind bereits vor Ort aktiv: So betreut Malteser International über 3200 Menschen, die in einer Kathedrale in Villahermosa, der Hauptstadt des Bundesstaates, untergekommen sind. Demnächst werden außerdem 30 Ärzte aus Mexiko-Stadt mit drei Tonnen Medikamenten nach Villahermosa aufbrechen. Ebenfalls in Tabasco verteilt AWO International unter anderem Nahrungsmittel, Decken und Kleidung. ADRA beliefert derzeit 2000 Familien in Mexiko und 200 weitere Familien in Haiti mit notwendigen Hilfsgütern. So wurden unter anderem 15 Suppenküchen errichtet. World Vision konzentriert sich auf die Auslieferung von Hygieneartikel, während action medeor erste Medikamentenpakete nach Haiti versandt hat.

Der aus Mexiko zurückgekehrte Leiter von Malteser International, Ingo Radtke, bezeichnete die Situation in dem Land als weitaus dramatischer als bisher bekannt. «Rund 95 Prozent des Bundesstaates Tabasco sind nach den starken Regenfällen der vergangenen Wochen überflutet.» Etwa 300.000 Menschen seien noch immer vom Wasser eingeschlossen. «Da das Wasser nicht abfließen kann, droht der Ausbruch von Cholera, Malaria und Dengue Fieber», so Radtke.

SPENDEN

Deutsches Rotes Kreuz, Stichwort «Lateinamerika», Kontonummer 41 41 41 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 205 00 oder online

Deutsche Welthungerhilfe, Stichwort «Nothilfe Karibik», Konto 1115 bei der Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98 oder online

Diakonie Katastrophenhilfe, Stichwort «Flut Mittelamerika», Konto 502 707 bei der Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online

Bündnis Aktion Deutschland Hilft, Online-Spenden

Spendenaufruf
Flutopfer in Afrika brauchen Hilfe Donnerstag, 20.09.
(ST/epd) In den Überschwemmungsgebieten in Afrika versuchen einheimische und ausländische Helfer, die schlimmste Not zu lindern. Einige Regionen werden von den schlimmsten Fluten seit Menschengedenken heimgesucht. Hilfsorganisationen bitten um Spenden.
In einem Streifen quer über den Kontinent zwischen Senegal im Westen und Kenia im Osten Afrikas stehen Häuser und Felder unter Wasser. Sturzfluten wälzten sich durch Flusstäler, brachen Dämme und beschädigten Brücken. Neue Regenfälle werden erwartet.

Nach Schätzungen sind mindestens 1,5 Millionen Menschen in 17 Ländern von den Überschwemmungen betroffen. Darunter sind einige der ärmsten Staaten der Welt wie Äthiopien und Niger. Durch die Fluten kamen mindestens 250 Menschen ums Leben. Mehr als 600.000 Menschen wurden obdachlos. Sintflutartiger Regen schwemmte fruchtbare Böden weg und vernichtete Ernten. Viehherden ertranken. Katastrophenhelfer warnen vor dem Ausbruch von Seuchen wie Cholera oder Ruhr.

Das Bundesentwicklungsministerium stellte dem Welternährungsprogramm 500.000 Euro für Nothilfe in Ghana und Uganda zur Verfügung. «Mit unserer Hilfe tragen wir dazu bei, dass aus der Wetterkatastrophe nicht auch noch eine Hungerkatastrophe wird», sagte Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD). Die Deutsche Welthungerhilfe startete Nothilfe im Umfang von 100.000 Euro im Norden Ugandas. Aus Ghana, Uganda und dem Sudan werden die schlimmsten Überschwemmungen berichtet. Viele Gebiete sind noch vom Wasser eingeschlossen.

In Uganda beeinträchtigen großflächige Überschwemmungen mindestens 300.000 Menschen. «Die Zahlen können weiter steigen», so das Welternährungsprogramm. Zusammen mit Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem Norden und Flüchtlingen aus dem Kongo sind dort insgesamt 1,7 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Nach UN-Angaben sind auch Missernten in nicht überschwemmten Gebieten zu erwarten: «Kartoffeln, Hirse und Maniok verfaulten, Bohnen verkümmerten.»

Im Sudan sind laut UN 500.000 Menschen direkt von den Fluten betroffen, mindestens 200.000 von ihnen sind ohne Obdach. 113 Menschen starben. «Seit Anfang Juli haben sintflutartige Regenfälle im Osten und Süden des Landes Sturzfluten ausgelöst, die von vielen Einheimischen als die schlimmsten Regenfälle seit Menschengedenken beschrieben werden», so das Welternährungsprogramm. 12.000 Nutztiere kamen um. Die Ernten von 42.000 Hektar sind verloren.

In Ghana benötigen 75.000 Menschen Nahrung, Kleidung und Trinkwasser. Viele Obdachlose kamen in Schulen unter. Mit Hubschraubern und Booten sollen vom Wasser eingeschlossene Menschen erreicht werden. Insgesamt sind 500.000 Menschen in Westafrika betroffen. In Togo sind rund 60.000 Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Caritas international berichtete von zerstörten Mais- und Hirsefeldern in Mali, Burkina Faso und Niger. Der Afrika-Experte des katholischen Hilfswerks, Hannes Stegemann, vermutet einen Zusammenhang zwischen den Fluten und dem Klimawandel. «Wir beobachten seit einigen Jahren das Ausbleiben der normalen Niederschläge und stattdessen immer heftigere Regenfälle», sagte er.

In der trockenen Sahelzone seien die Menschen meist nicht auf Flutkatastrophen vorbereitet. Siedlungen stehen häufig in Tälern, und die traditionelle Lehmbauten halten normalem Regen stand, aber nicht stehendem Hochwasser, so Stegemann.

[i]Spenden für die Opfer der Überflutungen in Afrika[/i]

Diakonie-Katastrophenhilfe: Kennwort «Fluthilfe Afrika», Konto 502-707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 (www.diakonie-katastrophenhilfe.de).

Caritas international: Kennwort «Flutkatastrophe Afrika», Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 (spende.caritas-international.de).

Deutsche Welthungerhilfe: Kennwort «Flut Afrika», Konto 1115, Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98 (www.welthungerhilfe.de).

Aktion Deutschland hilft: Kennwort «Flut Afrika», Konto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 (www.aktion-deutschland-hilft.de).

Hilfswerke rufen auf:
Spenden für die Flutopfer in Südasien Samstag, 07.07.
(epd) Nach den schweren Überschwemmungen in Südasien verstärken Hilfsorganisationen ihre Unterstützung für die Flutopfer. Den Angaben der Behörden zufolge sind in den betroffenen Ländern mehr als 25 Millionen Menschen obdachlos geworden.
Die deutschen Hilfsorganisationen stellten zusätzliche Soforthilfe bereit. Ein Großteil der Hilfsgelder gehe nach Bangladesch, da mehr als die Hälfte des Landes unter Wasser stehe, erklärte die Diakonie Katastrophenhilfe.

Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF warnte vor dem Ausbruch von Krankheiten in den überfluteten Gebieten in Indien, Bangladesch und Nepal. Das Wasser sei teilweise verseucht.

Durch die anhaltenden Monsunregen traten Flüsse über die Ufer, wurden ganze Dörfer zerstört und Straßen überspült. Die Situation werde sich in den nächsten Tagen noch verschärfen, da die Monsunregenfälle anhielten und die Flüsse durch die Schneeschmelze weiter belastet würden, so die Diakonie.

Caritas international versorgt in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern rund 50.000 Menschen mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Plastikplanen. Aufgrund der steigenden Wassermassen werde die Hilfe von Tag zu Tag schwieriger, erklärte die Hilfsorganisation. Schlammlawinen und Erdrutsche hätten Wohnviertel verschüttet. In der Region Terai in Nepal seien viele Menschen von der Außenwelt abgeschnitten und könnten nur noch mit Hubschraubern versorgt werden.

Auch die Deutsche Welthungerhilfe verstärkt ihre Unterstützung für die Flutopfer. In Nepal, Indien und Bangladesch sollen in den nächsten Tagen Nahrungsmittel, Plastikplanen und Kochutensilien verteilt werden. 50.000 Menschen erhielten so dringend benötigte Hilfe, erklärte die Organisation.

Das Auswärtige Amt stellte 500.000 Euro für die Unterstützung der Flutopfer bereit. Damit sollen grundlegende medizinische Versorgung, Notunterkünfte, Nahrungsmittel und Hygieneartikel finanziert werden, die über deutsche Hilfsorganisationen verteilt werden, teilte das Ministerium in Berlin mit.

[b]Spendenmöglichkeiten im Überblick[/b]

Diakonie-Katastrophenhilfe: Kennwort «Fluthilfe Asien», Konto 502-707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, www.diakonie-katastrophenhilfe.de.

Caritas international: Kennwort «Monsun», Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00, spende.caritas-international.de.

UNICEF: Kennwort «Fluthilfe Asien», Konto 300 000, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, www.unicef.de.

Deutsches Rotes Kreuz: Kennwort «Pakistan», Bank für Sozialwirtschaft, Konto 41 41 41, BLZ 370 205 00, www.drk.de

Aktion Deutschland hilft: Kennwort «Unwetter Südasien», Konto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, www.aktion-deutschland-hilft.de.

Spenderberatung: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen/DZI, Bernadottestraße 94, 14195 Berlin, www.dzi.de

Spendenaufruf
Menschen in Gaza brauchen Hilfe Donnerstag, 21.06.
(ST) Hilfsorganisationen haben zur Unterstützung der Bevölkerung im Gazastreifen aufgerufen. «Die Versorgung wird immer schwieriger», berichtet der Koordinator der Flüchtlingshilfe des mittelöstlichen Kirchenrates Constanine Dabbagh.
Mit dem Geld sollen die medizinischen Dienste im Gazastreifen fortgeführt werden.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit der Flüchtlingshilfe des mittelöstlichen Kirchenrates über ihre weltweite Allianz ACT (Kirchen helfen gemeinsam) verbunden. Sie bittet um Spenden, um die dringend notwendigen medizinischen Dienste im Gazastreifen fortzuführen. Die Organisation unterstütze bereits seit Jahren mehr als 10.000 arme Familien in Gaza mit medizinischen und sozialen Einrichtungen, hieß es.

Der Gazastreifen zähle zu den ärmsten und am dichtesten besiedelten Regionen der Welt, betonte die Diakonie. 80 Prozent der 1,5 Millionen Einwohner lebten nach Angaben der Vereinten Nationen unter der Armutsgrenze und können sich nicht selbst versorgen. Mitte Juni hatte die radikalislamische Hamas nach gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Fatah die Kontrolle über das Gebiet übernommen.

Auch CARE versorgt derzeit notleidende Menschen im Gazastreifen mit dringend benötigten medizinischen Einrichtungen und Medikamenten und frischen Lebensmitteln. Bereits seit 1948 ist die Organisation in der Westbank und im Gaza-Streifen aktiv. Seit 1994 arbeitet CARE vor allem in den Bereichen Gesundheit, Frauenförderung, Demokratisierung und Stärkung der Zivilgesellschaft.

[b]Spenden:[/b]

Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart: Konto 502 707 bei der Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 (online: www.Diakonie-katastrophenhilfe.de/naher-osten)

Caritas international: Freiburg, Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 (online: spende.Caritas-international.de)

Care, Spendenkonto 4 40 40, Sparkasse Köln-Bonn (BLZ 370 50 198) oder online unter www.care.de/spenden.html

Spendenaufruf
Irakische Flüchtlinge brauchen Hilfe Donnerstag, 19.04.
(ST) Internationale Hilfsorganisationen haben zu Spenden für die Flüchtlinge aus dem Irak aufgerufen. Fast vier Millionen Menschen sind wegen des Irak-Konkfliktes auf der Flucht, mehr als die Hälfte davon haben allein in den Nachbarländern Jordanien und Syrien Zufucht gesucht. Überall fehlr es an Nahrungsmitteln, Medikamenten und Unterbringungsmöglichkeiten.
Der UN-Flüchtlingskommissar António Guterres hat zu einer umfassenden, koordinierten und nachhaltigen Reaktion der Staatengemeinschaft aufgerufen, um das Leid von vier Millionen durch den Konflikt entwurzelter Menschen zu lindern. "Niemand kann mehr seine Augen verschließen vor der humanitären Dimension des Problems", sagte Guterres bei der Eröffnung einer zweitägigen UNHCR-Konferenz vor Vertretern von über 60 Staaten. "Fast vier Millionen Iraker blicken heute auf uns. Ihre Not ist so offensichtlich wie der moralische Imperativ zu helfen. Wir alle - Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft - sind nun gezwungen zu handeln."

Guterres sagte, trotz der schwierigen Sicherheitslage versuche UNHCR, sein Hilfsprogramm nicht nur in den Nachbarländern, sondern auch im Irak auszubauen. Humanitäre Organisationen müssten dort konkrete humanitäre Bedürfnisse abdecken. " Diese Kraftanstrengung ist jetzt gefragt, nicht später. Nur so lassen sich eine dauerhafte Flüchtlingskrise und endloses Exil verhindern."

Auch das Deutsche Rote Kreuz bittet um Spenden, um den Flüchtlingen zu helfen. Das DRK warnt davor, dass sich die gesundheitliche Situation unter den irakischen Flüchtlingen von Tag zu Tag verschlechtert. Es plant nun, Gesundheitsstationen des Jordanischen und Syrischen Roten Halbmondes mit Medikamenten, Ausrüstung und Personal zu unterstützen. Ebenfalls wird die Verteilung von Hygienepaketen an die Flüchtlinge vorbereitet. Diese Pakete bestehen unter anderem aus Handtüchern, Seife, Windeln und Babydecken und versorgen somit die Betroffenen mit dem Notwendigsten.

Auch Oliver Müller, Leiter von Caritas International, hat gefordert, Syrien und Jordanien "nicht mit dem Problem im Stich zu lassen". Auch die Bundesregierung müsse ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den irakischen Flüchtlingen im Nahen Osten und in Deutschland aussenden. Wenn die Lasten nicht gleichmäßiger verteilt würden, drohe auch den Nachbarländern des Irak eine Destabilisierung mit unabsehbaren Folgen.

Angesichts der anhaltenden Gewalt im Irak sowie der Überbelastung Syriens und Jordaniens sei es unverständlich, so Müller, dass im vergangenen Jahr bereits in Deutschland lebenden irakischen Flüchtlingen der Flüchtlingsstatus wieder entzogen worden sei. "Jordanien mit 5,5 Millionen Einwohnern hat 750.000 Flüchtlinge aufgenommen. Dort haben die Menschen das Recht davon zu sprechen, dass die Grenzen des Zumutbaren überschritten sind. Dies ist in Deutschland aber nicht der Fall", so Müller.

Aktuell befinden sich 1,8 Millionen Binnenflüchtlinge innerhalb des Irak auf der Flucht, mindestens zwei Millionen Iraker sind über die Landesgrenzen nach Syrien, Jordanien, Libanon, Ägypten und in die Türkei geflüchtet. Die Caritas unterhält Im Irak 12 Sozialzentren sowie Ernährungsprojekte für unterernährte Kinder. In Syrien, Jordanien, Libanon und der Türkei unterstützen die dortigen Caritasverbände die irakischen Flüchtlinge mit Rechtsberatung, medizinischer Hilfe und Lebensmitteln.

SPENDENKONTEN

Uno-Flüchtlingshilfe, Spendenkonto 2000 88 50, Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98, oder online

Deutsches Rotes Kreuz, Bank für Sozialwirtschaft; BLZ 370 205 00; Konto: 41 41 41; Stichwort: Nahost, oder online

Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online

Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70, oder online

Foto: International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies

Indonesien
Hilfswerke rufen zu Spenden für Flutopfer auf Mittwoch, 07.02.
(epd / ST) Nach den schweren Überschwemmungen in Indonesien haben Hilfswerke zu Spenden aufgerufen. Besonders besorgt sind die Organisationen über die schlechten hygienischen Bedingungen. Die oberste Priorität sei daher, den Ausbruch von Seuchen zu verhindern.
Caritas international stellte 220.000 Euro Soforthilfe bereit. Damit sollen unter anderem Trinkwasser und Babynahrung in der Hauptstadt Jakarta verteilt werden, teilte das katholische Hilfswerk heute in Freiburg mit.

Die evangelische Diakonie Katastrophenhilfe begann über indonesischen Partnerorganisationen mit der Verteilung von Nahrungsmitteln an 6.000 Menschen und medizinischer Betreuung.

«Die Situation ist sehr angespannt», berichtete Leonardo Ratuwalangon, Leiter des Diakonie-Büros in Jakarta. Nach tagelangem Dauerregen drohe der Ausbruch von Seuchen. In Jakarta traten bereits Fälle von Dengue-Fieber auf. Mindestens 20 Menschen starben. Mehr als 200.000 wurden obdachlos. Dringend gebraucht werden nach Angaben der Hilfswerke Schlauchboote, um Menschen zu evakuieren, die auf den Dächern ihrer Häuser auf Rettung warten.

Bis zu drei Meter hoch wälzen sich schlammige Wellen durch Wohngebiete und Geschäftsviertel. Die neun Millionen Einwohner zählende Metropole ist im Ausnahmezustand. Wasser-, Strom- und Telefonleitungen sind unterbrochen. Viele Obdachlose kamen in höhergelegenen Schulen, Hotels und Moscheen unter. Die Meteorologen haben weiteren Regen vorhergesagt.

Diakonie-Katastrophenhilfe: Kennwort «Indonesien», Konto 502-707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, www.Diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international: Kennwort «Soforthilfe Indonesien», Konto 202, BLZ 660 205 00, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, oder online

Care: Kennwort „Fluthilfe Indonesien“, Spendenkonto 4 4040, Sparkasse Köln/Bonn, BLZ 37050198, oder Spendenkonto 8 80 80, Berliner Volksbank, BLZ 100 900 00, oder online

Deutsches Rotes Kreuz: Kennwort Indonesien, Bank für Sozialwirtschaft, Konto: 41 41 41, BLZ: 370 205 00, oder online

Überschwemmungen in Aceh
400.000 Menschen brauchen Hilfe Donnerstag, 28.12.
Jakarta(epd) Nach den schweren Überflutungen in der indonesischen Provinz Aceh laufen die Hilfsmaßnahmen auf Hochtouren. Die Zahl der Flüchtlinge wird auf fast 400.000 geschätzt. Hilfsorganisationen in Deutschland haben zu Spenden aufgerufen.
Die Diakonie stellte 50.000 Euro, die Welthungerhilfe 100.000 Euro bereit. Zudem entsandte die Welthungerhilfe ein Nothilfe-Team.

Nach den schweren Überflutungen in der indonesischen Provinz Aceh laufen die Hilfsmaßnahmen auf Hochtouren. «Das Wasser geht zwar zurück, aber die Situation ist immer noch sehr angespannt», berichtete Leonardo Ratuwalangon, Leiter des Diakonie-Projektbüros in Indonesien am Mittwoch. Für Nothilfe wurden 50.000 Euro bereitgestellt.

Ganze Landstriche stehen unter Wasser. Viele Menschen sind weiter nur mit Booten erreichbar. Die indonesische Armee hat damit begonnen, Hilfsgüter aus Militärhubschraubern abzuwerfen. Die Welthungerhilfe entsandte ein Nothilfe-Team und stellte 100.000 Euro Soforthilfe bereit. Zwei Jahre nach der Tsunami-Katastrophe ist vor allem der Norden und Osten Acehs von Überschwemmungen betroffen.

Die Zahl der Flüchtlinge wird auf fast 400.000 geschätzt. Mindestens 105 Menschen kamen in den Fluten um, Hunderte werden noch vermisst. Vielerorts haben Erdrutsche Straßenverbindungen unterbrochen. Zum Teil müssen Menschen ihre Häuser von einer dicken Schlammschicht befreien. In Johor sollen mit den Fluten Krokodile von Zuchtfarmen ausgebrochen sein. Auch im Nachbarland Malaysia kämpfen die Menschen nach heftigem Monsunregen mit Überflutungen.

[b]Spendenkonten im Überblick, meist sind auch Online-Spenden möglich:[/b]

Diakonie Katastrophenhilfe: Kennwort «Indonesien», Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online

Deutsches Rotes Kreuz: Kennwort «Indonesien», Konto 41 41 41, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 oder online

Deutsche Welthungerhilfe: Kennwort «Überschwemmung Aceh», Konto 1115, Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98 oder online

Spendenberatung: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin, Tel. 030/839 001-0: www.dzi.de

[b]Foto: Deutsche Welthungerhilfe[/url]

Überschwemmungen in Ostafrika
Hilfswerke rufen zu Spenden für Flutopfer auf Mittwoch, 22.11.
(epd) Internationale Hilfsorganisationen rufen zu Spenden für die Opfer der Überschwemmungen in Ostafrika auf. Nach heftigen Regenfälle sind vor allem Regionen im Süden Somalias und im Norden Kenias überflutet. Insgesamt 1,8 Millionen Menschen haben unter den Folgen der Flut zu leiden.
Ein Nachlassen des Regens ist nicht absehbar. Nach Angaben des kenianischen Wetteramtes werden die Niederschläge bis Mitte Dezember anhalten. Unter den derzeitigen klimatischen Bedingungen könne der Niederschlag aber auch länger anhalten. Die Vereinten Nationen befürchten die schlimmste Flut in der Region seit 50 Jahren.

«Die Menschen brauchen jetzt vor allem Wasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte», sagte der Leiter der Hilfsaktion des Roten Kreuzes für Somalia, Pascal Hundt. Besonders schlimm sei die Lage, weil die Flutopfer noch vor ein paar Monaten unter der schlimmsten Dürre seit zehn Jahren gelitten hätten.

Mehr als 80 Menschen sind nach bisherigen Schätzungen ums Leben gekommen. Die Behörden befürchten den Ausbruch von Seuchen.

Die Hilfswerke bitten um Spenden unter dem Kennwort «Fluthilfe Ostafrika»:

Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart, Konto 502 707 bei der Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, oder online

Caritas international, Freiburg, Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00, oder online

Care, Konto 4 40 40, Sparkasse Köln-Bonn, BLZ 370 50 198, oder online

Nahost-Konflikt
Libanon: Hilfswerke rufen zu Spenden auf Dienstag, 25.07.
Frankfurt(epd) Internationale Hilfswerke haben zu Spenden für die Not leidende Bevölkerung in den Krisengebieten des Nahen Ostens aufgerufen. Wie das UN-Welternährungsprogramm in Rom erklärte, wird es im Libanon für hunderttausende von Menschen immer schwieriger, sich mit Lebensmitteln und anderen existenziellen Gütern zu versorgen.
Caritas Libanon benötigt nach eigenen Angaben vom Donnerstag 1,3 Millionen Euro, um die Flüchtlinge im Libanon mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen.

Zerstörte Straßen und Brücken hätten fast völlig die Lieferung von Lebensmitteln unterbrochen, teilte das UN-Welternährungsprogramm mit. Wenn die Sicherheitslage sich weiter verschärfe, würden mehr Menschen ihre Häuser verlassen und humanitäre Hilfe benötigen, hieß es.

«Über 500 000 Menschen befinden sich inzwischen im Libanon auf der Flucht», erklärte das katholische Hilfswerk Misereor. Die Menschen im Südlibanon «bitten uns eindringlich um Hilfe in einer Situation, die sich von Tag zu Tag verschlimmert», so Misereor-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer. Das katholische Hilfswerk Caritas international habe 100.000 Euro als Soforthilfe bereitgestellt.

Entsetzt über die Eskalation militärischer Gewalt im Nahen Osten äußerte sich die Ärzte-Organisation IPPNW. Im Libanon seien ganze Gemeinden komplett eingeschlossen und nicht in der Lage, Menschen mit schwersten Verletzungen zu versorgen, heißt es in einer Erklärung, die die Ärzte-Vereinigung am Donnerstag in Berlin verbreitete.

Die Hilfswerke bitten um Spenden unter dem Stichwort «Naher Osten»:

Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder onlone

Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart, Spendenkonto 502 707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online

Misereor, das Entwicklungshilfswerk der katholischen Kirche, Spendenkonto 52 100, Sparkasse Aachen, BLZ 390 500 00 oder online

Indonesien
Hilfswerke rufen nach Erdbeben zu Spenden auf Montag, 29.05.
(epd) Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Java mit mehr als 5400 Toten haben Hilfswerke zu Spenden aufgerufen. Hilfskräfte von Diakonie, Caritas, Misereor, UNICEF, dem Deutschen Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen leisteten Unterstützung bei der Versorgung der Bevölkerung in der Krisenregion.
Bei dem Beben am frühen Samstagmorgen sind mindestens 5.400 Menschen getötet worden, über 20.000 wurden verletzt. Zahlreiche Küstenbewohner flüchteten in die höher gelegenen Gebiete. Das Erdbeben soll eine Stärke zwischen 5,9 und 6,2 auf der Richterskala gehabt haben. Hilfswerke schätzen, dass nun mindestens 200.000 Menschen obdachlos sind.

Noch sei das gesamte Ausmaß der Katastrophe unklar, erklärte die Diakonie-Katastrophenhilfe in Stuttgart. Es sei aber zu befürchten, dass in der dichtbesiedelten Region um Yogyakarta die Zahl der Opfer weiter steigen werde. Um den Menschen Schutz vor Nachbeben zu bieten, sollen weitere Notunterkünfte eingerichtet werden, teilte Caritas international in Freiburg mit.

Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes werden am dringendsten Wasser, Medizin, Decken, Seife und weitere Hygieneartikel benötigt. Das DRK unterstütze das Rote Kreuz in Indonesien und habe 13 deutsche Mitarbeiter im Land. In der Stadt Yogyakarta sei ein Krankenhaus einegstürzt. Die Strom- und Wasserversorgung sei komplett ausgefallen, manche Stadtteile seien bis zu 80 Prozent zerstört.

UNICEF bereite den Transport von 9.000 Plastikplanen, 2.000 Zelten sowie Wassertanks, Hygienepaketen und Medikamenten in das Katastrophengebiet vor, teilte das Kinderhilfswerk in Köln mit. Allein in Yogyakartas Stadtteil Bantul seien rund 3.000 Häuser zerstört. «Eines der größeren Krankenhäuser war von Menschen umringt, die Hilfe suchten», berichtete eine UNICEF-Mitarbeiterin, die Augenzeugin des Erdbebens wurde. «Verletzte lagen dicht gedrängt auf Bahren und warteten.»

Auch das «Bündnis Entwicklung hilft» bat die deutsche Bevölkerung um Spenden, um die betroffenen Menschen vor Ort versorgen zu können. Der Vereinigung gehören die Hilfswerke «Brot für die Welt», Deutsche Welthungerhilfe, medico international, Misereor und terre des hommes an. Um Spenden bat zudem die «Aktion Deutschland Hilft», ein Bündnis von zehn Hilfsorganisationen. Dazu zählen der Paritätische Wohlfahrtsverband, World Vision Deutschland und CARE.

Spenden mit dem Kennwort «Erdbebenhilfe» an:

Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart, Konto 502 707 bei der Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online:

Caritas international, Freiburg, Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online)

Spenden mit dem Kennwort «Erdbeben Indonesien» an:Malteser Hilfsdienst, Köln, Spendenkonto 120 120 120 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 oder online

Spenden unter dem Stichwort «Erdbeben Indonesien» an: «Aktion Deutschland Hilft», Spendenkonto 10 20 30 Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00 oder online

Spenden unter dem Stichwort «Indonesien» an:Deutsches Rotes Kreuz, Spendenkonto 41 41 41, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Spenden unter dem Stichwort «Erdbeben Java» an: «Bündnis Entwicklung hilft», Spendenkonto 51 51, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 oder online

Spenden unter dem Stichwort «Erdbeben Indonesien» an:UNICEF, Spendenkonto 300.000, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 oder online

Spenden unter dem Stichwot "Katastrophenhilfe Java" an "Geschenke der Hoffnung", Postbank Berlin, BLZ 100 100 10, Kontonummer 104 102, oder online

Spenden an Misereor: Konto 10 10 10, Pax-Bank Aachen, BLZ 370 601 93

[b]Bild: Aktion Deutschland Hilft[/b]

Appell der Hilfsorganisationen
Der Wiederaufbau braucht weltweite Hilfe Montag, 06.03.
(ST) Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe in Südasien sind die Hilfsorganisationen noch immer dringend auf Spenden angewiesen: Der Wiederaufbau der Häuser und Dörfer braucht weltweite Unterstützung.
Die Tsunami-Flutwelle am 26. Dezember 2004 hat in Indien, Indonesien, Somalia und Sri Lanka weit über 200.00 Menschen das Leben gekostet und Millionen obdacglos gemachgt. Im Anschluss an die Katastrophe gab es eine weltweit einzigartige Solidarität, die bei der ersten Hilfe und der Versorgung in den Flüchtlingslagern half.

Inzwischen arbeiten die Menschen, unterstützt von Hilfsorganisationen, überall am Wiederaufbau. Längerfristige Hilfen, die die Menschen dabei unterstützen, ihren Alltag wieder aufzunehmen, rücken immer mehr in den Vordergrund. Kinder und Erwachsene erhalten psychologischen Beistand, damit sie den Verlust von Angehörigen und Freunden sowie die traumatischen Erlebnisse während des Tsunami bewältigen lernen.

Der Wiederaufbau von Häusern und Einkommen schaffende Maßnahmen tragen dazu bei, den Tsunami-Opfern neue Perspektiven zu eröffnen: Fischer erhalten neue Netze und Boote, kleine Kreditgenossenschaften geben ein Startkapital für Obst- und Getränkestände. Darüber hinaus sind Investitionen in die Zukunft geplant, Schutzbauten etwa, in denen die Menschen bei einer neuen Flutwelle oder einem Taifun Zuflucht finden - und die sie in der restlichen Zeit für Versammlungen und Kulturveranstaltungen nutzen können.

Der Wiederaufbau birgt große Herausforderungen, aber auch Chancen: Bedingungen zu schaffen, die besser, sicherer und zukunftsträchtiger für die Bevölkerung sind als zuvor. Bedingungen, die Konfliktparteien gemeinsam an einen Tisch bringen, die ein erdbeben- und flutsicheres Leben ermöglichen und die für die verarmte Bevölkerung bessere wirtschaftliche Lebensgrundlagen schaffen.

Das sind die Ziele der Hilfsorganisationen - dafür benötigen sie weiterhin jede finanzielle Unterstützung. Die Spendenkonten:

Aktion Deutschland Hilft (ADH): Konto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00), Stichwort: Seebeben Südasien.

Ärzte ohne Grenzen: Konto 97 0 97, Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00).

CARE International Deutschland: Konto 44 040, Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00), Stichwort "Nothilfe Südasien".

Caritas International: Konto 202 753, Postbank Postbank Karlsruhe (BLZ 660 100 75), Stichwort: Erdbeben Südasien.

Christoffel Blindenmission: Konto 653440101, Postbank Berlin (BLZ 100 100 10), Stichwort: Südostasien

Deutsche Welthungerhilfe: Konto 1115, Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00), Stichwort: Erdbeben Asien.

Deutsches Rotes Kreuz: Konto 414141, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00), Stichwort: Südasien.

Diakonie-Katastrophenhilfe Konto 502707, Postbank Stuttgart (BLZ 600 100 70). Stichwort: Erdbeben Südasien.

Humedica-Ärzteteaum: Konto 47 47, Sparkasse Kaufbeuren (BLZ 734 500 00).

WORLD VISION Deutschland: Konto 20 20, Volksbank Frankfurt (BLZ 501 900 00), Stichwort "Tsunami Südasien".

Christoffel Blindenmission: Konto 653440101, Postbank Berlin (BLZ 100 100 10), Stichwort: Südostasien.

Südostasienhilfe: DSV 93 e.V, Konto 41 00 251, Sparkasse Lünen (BLZ 441 523 70), Stichwort: Fluthilfe Asien.

Das Auswärtige Amt in Berlin hat für Angehörige von möglichen Opfern in der Katastrophenregion eine Hotline unter der Rufnummer 030-50001000 geschaltet.

Ernährungskrise
Hungernde in Ostafrika brauchen dringend Hilfe Dienstag, 10.01.
(ST) Rund 2,5 Millionen Kenianer, schätzt die Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), sind derzeit akut vom Hungertod bedroht. Dazu kommen zwei Millionen Somalier, eine Million Äthiopier und 150.000 Menschen in Dschibuti. Hilfsorganisationen rufen dringend zu Spenden auf.
Für viele weitere Menschen werden die Lebensmittel knapp. Insgesamt brauchen laut FAO elf Millionen Menschen in der Region Nahrungsmittelhilfe. Die Viehzüchter der nordöstlichen Provinz Kenias haben fast 30 Prozent ihrer Tiere verloren, doch diese Zahl kann sich in den nächsten Wochen erhöhen, warnt Care International Deutschland. Heribert Scharrenbroich, Care-Vorsitzender: „Jetzt geht es darum, weitere Menschen vor dem Hungerstod und der tödlichen Dezimierung ihrer Herden und Ernährungsquellen zu retten.“

Die Deutsche Welthungerhilfe warnt davor, dass sich in Kenia eine Situation wie in Niger im Sommer 2005 entwickeln werde, wenn nicht schnell und entschlossen gehandelt wird. „Es ist schon wieder viel zu viel Zeit vergangen“, sagt Iris Krebber, Regionalkoordinatorin der Deutschen Welthungerhilfe in Kenia. „Schon Mitte 2004 hat sich eine schwere Dürre abgezeichnet.“

Auch das Deutsche Rote Kreuz hat dringend zu Spenden für die von der Hungersnot in Kenia betroffenen Menschen aufgerufen. 12,7 Millionen Euro benötige allein die Internationale Föderation der Rotkreuz und Rothalbmondgesellschaften, um 330.000 Betroffene mit Nahrung, Saatgut, Wasser und Medizin unterstützen zu können.

Die Spendenkonten der Hilfsorganisationen und ihre Online-Spendenmöglichkeiten im Überblick:

Diakonie-Katastrophenhilfe: Kennwort «Dürre Ostafrika», Konto 502-707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international: Kennwort «Dürre», Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00: spende.caritas-international.de.

UNICEF: Kennwort «Ostafrika», Konto 300 000, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00: www.unicef.de.

Deutsches Rotes Kreuz: Kennwort «Kenia», Bank für Sozialwirtschaft, Konto 41 41 41, BLZ 370 205 00: www.drk.de.

Deutsche Welthungerhilfe: Kennwort «Dürre Kenia», Konto 1115, Sparkasse Bonn, BLZ 380 500 00: www.welthungerhilfe.de.

Aktion Deutschland hilft: Konto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00: www.aktion-deutschland-hilft.de

Ärzte ohne Grenzen: Konto 97 0 97, Sparkasse Bonn, BLZ 380 500 00: www.aerzte-ohne-grenzen.de.

Spenderberatung: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen/DZI, Bernadottestraße 94, 14195 Berlin: www.dzi.de.

Winterhilfe für Erdbebenopfer
Kaschmir- zweite Katastrophe verhindern helfen Sonntag, 25.12.
(Aktion Deutschland Hilft) Nach dem Wintereinbruch werden in der Erdbebenregion in Kaschmir immer dringender winterfeste Zelte und medizinische Hilfen benötigt. Aktion Deutschland Hilft bittet um schnelle Unterstützung.
Eine gemeinsame Presseinformation der Hilfsorganisationen action medeor, ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, CARE International Deutschland, Arbeiterwohlfahrt, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst, HELP – Hilfe zur Selbsthilfe, Die Parität, World Vision Deutschland

Die nach dem katastrophalen Erdbeben vom 8. Oktober in Pakistan geleistete internationale Hilfe hat bereits viele Menschen erreicht. So haben die Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft (ADH) in den vergangenen Wochen neben medizinischer Versorgung und Nahrungsmittelhilfe für Tausende Erdbebenopfer mehr als 6.000 Familien mit winterfesten Zelten versorgt. Etwa 15.000 Familien erhielten Materialien und Werkzeuge, um ihre Unterkünfte winterfest zu machen. Dennoch brauchen laut einer Erhebung der Vereinten Nationen 75 Prozent der Haushalte unterhalb der Schneefallgrenze zusätzliche Unterstützung für Schutz gegen die Kälte. ADH bittet daher dringend weiter um Spenden, um die Arbeit im Katastrophengebiet fortführen zu können.

„Tausende von Menschen leben in Bergregionen, die nicht einmal jetzt über Straßen, sondern nur aus der Luft versorgt werden können. Ungeteerte Straßen und immer wieder auftretende Erdrutsche verhindern die Auslieferung von Hilfsgütern“, berichtet ADH-Medienkoordinator Thomas Schwarz von CARE International Deutschland, der gerade aus Pakistan zurückgekehrt ist. Daher verteilt auch Malteser International aktuell per Hubschrauber Wellbleche und Isolier-Material für den Bau von winter- und schneefesten Wellblechhütten, Nahrungsmittel, Brennstoffe, Holzöfen, Schlafmatten, und Tierfutter an 1.000 besonders bedürftige Familien im 2.500 Meter hoch gelegenen Palas-Tal im Himalaya, das bislang von jeglichen Hilfsleistungen abgeschnitten war.

„Auch die Bundesregierung muss ihrer Verantwortung gerecht werden und mit dafür sorgen, dass wir nicht wegschauen, wenn Menschen in Pakistan vom Erfrierungstod bedroht sind“, fordert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.

Das Bündnis der Hilfsorganisationen bittet die Bevölkerung um Spenden für die Opfer des Erdbebens in Südasien: Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 205 00, Stichwort: Erdbeben Südasien

Hier gelangen Sie zum Online-Spendenformular der AKTION DEUTSCHLAND HILFT

Aktion Deutschland Hilft (ADH) ist das 2001 gegründete Bündnis von zehn renommierten deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um nach einem gemeinsamen Spendenaufruf schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren.

Hilfeaufruf für El Salvador
Caritas bittet um Spenden für die Opfer von "Stan" Donnerstag, 06.10.
Freiburg(Org-Beitrag) Caritas international fürchtet, dass die derzeit zur Verfügung stehenden Gelder nicht ausreichen, um die Opfer der Überschwemmungen nach dem Tropensturm "Stan“ zu versorgen. "Es sind nicht nur Straßen und ganze Dörfer, sondern auch die Ernte vieler Tausend Familien zerstört", teilte der Caritas-Direktor von El Salvador, Luis Fernando Trujillo, mit.
Caritas international ruft dringend zu Spenden für die Opfer der Überschwemmungen nach dem Tropensturm "Stan“ auf. Das Hilfswerk der deutschen Caritas hat als Soforthilfe 100.000 Euro bereitgestellt. "Es ist mehr Regen gefallen als 1998, als der Hurrikan Mitch uns heimsuchte. Es sind nicht nur Straßen und ganze Dörfer, sondern auch die Ernte vieler Tausend Familien zerstört. Wir sind ununterbrochen im Einsatz, müssen aber befürchten, dass uns bald die Gelder ausgehen", so der Caritas-Direktor von El Salvador, Luis Fernando Trujillo.

Philippinen
Viele Tote und Obdachlose nach Taifun Freitag, 03.12.
(ST) Die Überschwemmungen und Erdrutsche auf den Philippinen haben nach Angaben des Roten Kreuzes mehr Opfer gefordert als zunächst angenommen. Hilfsorganisationen in Deutschland rufen zu Spenden für Nothilfe auf..
Die Angaben über die Zahl der Toten (3.12.) zwischen 500 und 1000. Inzwischen seien insgesamt 800.000 Menschen von den Verwüstungen betroffen. Die Mehrzahl habe alles verloren. Viele Ortschaften auf der Hauptinsel Luzon seien von der Außenwelt abgeschnitten und nur mit Hubschraubern erreichbar.

Hilfsoperationen seien wegen der zerstörten Straßen und Wege teilweise kaum möglich, berichteten Mitarbeiter des Roten Kreuz, der zu Spenden aufruft. Die Mittel würden für Lebensmittel und den Wiederaufbau von Häusern gebraucht.

Die Europäische Kommission hat derweil eine Million Euro Soforthilfe bereitgestellt. Das Geld sei für Notunterkünfte, Wasserversorgung und Sanitäranlagen bestimmt, sagte Entwicklungskommissar Louis Michel am Freitag in Brüssel. Überschwemmungen und Erdrutsche auf den Philippinen forderten nach Angaben von Hilfswerken mehr als tausend Menschenleben. Zehntausende wurden obdachlos.

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) koordiniert erste Hilfsaktionen im Auftrag der Bundesregierung. Das Auswärtige Amt stellte 50.000 Euro zur Verfügung.

Auch die Diakonie-Katastrophenhilfe stellte für Soforthilfe 50.000 Euro bereit, Caritas international 150.000 Euro. Die Deutsche Welthungerhilfe entsandte zwei Helfer ins Katastrophengebiet.

Mitverantwortlich für die zunehmende Zahl schwerer Stürme und Unwetter ist der allgemeine Klimawandel. Nach UN-Prognosen werde in Zukunft noch zu mehr Katastrophen führen. Im vergangenen Jahr hatte das UN-Büro zur Katastrophenbekämpfung in Genf insgesamt 380 Naturkatastrophen gezählt, 300 davon wurden auf Wetterbesonderheiten zurückgeführt.

Spendenkonten im Überblick:

Diakonie-Katastrophenhilfe: Kennwort «Überschwemmungen Asien», Konto 502-707, Postbank Stuttgart (BLZ 600 100 70) www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international: Kennwort «Philippinen», Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe (BLZ 660 205 00) spende.caritas-international.de

Deutsche Welthungerhilfe: Kennwort «Philippinen», Konto 1115, Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) www.welthungerhilfe.de

Christoffel-Blindenmission: Kennwort «Philippinen», Konto 5050 505, Sparkasse Bensheim (BLZ 509 500 68) www.christoffel-blindenmission.de

Krisenregion Sudan
Flüchtlingshilfe nötiger denn je Samstag, 13.11.
(CARE) Angesichts des wachsenden Elends hundert- tausender Flüchtlingen in Darfur bittet die Hilfsorganisation CARE um Spenden.
Sudanesische Sicherheitskräfte haben in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt Notunterkünfte in Flüchtlingslagern bei Nyalla, Süd-Darfur, zerstört und unter den Augen von Beobachtern Bewohner angegriffen und zwangsumgesiedelt. Hierfür wurden Kinder in Lastwagen gezerrt und abtransportiert, in der Hoffnung, die Eltern würden folgen. Gegen die Bewohner der Flüchtlingslager wurde Tränengas eingesetzt, Bulldozer überrollten die Hütten und Lagerstätten der Flüchtlinge - trotz Protest von UN-Mitarbeitern, Mitgliedern der Afrikanischen Union und Hilfsorganisationen.

"Die wieder ansteigenden Gewaltakte gegen die vertriebene Bevölkerung in Darfur zeigen, wie essentiell es ist, die Afrikanische Union als neutrale Beobachter- und Sicherheitsinstanz in Darfur logistisch wie materiell weiter zu stärken", sagt Wolfgang Jamann, Hauptgeschäftsführer von CARE International Deutschland. "Von 3.300 geplanten Beobachtern der Afrikanischen Union befinden sich derzeit erst 650 Fachleute in Darfur. Diese Anzahl reicht bei weitem nicht aus, um in einem Gebiet so groß wie Frankreich Sicherheit herzustellen und die Zivilbevölkerung vor gewaltsamen Übergriffen zu schützen."

Die sich zuspitzende Sicherheitslage gefährdet zusätzlich die humanitäre Arbeit. Zentrale Straßen sind aufgrund mangelnder Sicherheit für Hilfskonvois immer wieder unpassierbar, Überfälle auf die Lastwagen nehmen zu. 175.000 Menschen wurden durch Unruhen der letzten Woche von Nahrungslieferungen abgeschnitten und weitere 150.000 Menschen zu neuen Flüchtlingen gemacht, so die Angaben des Welternährungsprogramms. Doch nicht nur zunehmend gewaltsame Übergriffe auf Flüchtlingslager und Transport-Straßen gefährden die Arbeit von Hilfsorganisationen: Der Tod von zwei humanitären Helfern durch eine frisch gelegte Mine am 10. Oktober lassen auf weitere Minenfelder und damit auf einen weiteren massiven Bruch des Waffenstillstand-Abkommens schließen.

"Es ist dringend notwendig, dass der UN-Sicherheitsrat in der kommenden Woche klare Maßnahmen verabschiedet, die nicht nur die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung festschreiben, sondern beides Wirklichkeit werden lassen", sagt Jamann. "Bei der Verabschiedung der ersten zwei Resolutionen zum Sudan hat die internationale Gemeinschaft die Chance verpasst, konkrete und durchschlagende Maßnahmen für den Fall eines Resolutionsbruchs festzulegen. Dies muss bei einer dritten Resolution gelingen, um die Bevölkerung Darfurs vor weiterer Gewalt und humanitärer Not zu schützen."

CARE versorgt derzeit 400.000 Menschen in Süd- und West-Darfur mit Nahrungsmitteln, Hilfsgütern, Latrinen und Wasser. In speziell eingerichteten Mutter-Kind-Ernährungszentren bekommen Kleinkinder und Schwangere medizinische Hilfe. Gleichzeitig startet CARE derzeit ein Traumaprogramm für sexuell mißbrauchte Mädchen und Frauen.

Für die Arbeit in Darfur ist CARE - Mitglied im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" - dringend auf Spenden angewiesen: Spendenkonto 44 040, Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00), Stichwort "Sudan".

Spendenaufruf
Hilfe für Opfer des Wirbelsturms in Haiti Mittwoch, 22.09.
(ST) Angesichts der verheerenden Zerstörungen durch den Wirbelsturm "Jeanne", der wohl über 1000 Menschen das Leben gekostet hat, ist die internationale Hilfe angelaufen.
Der Wirbelsturm hat große Teile des Karibikstaates verwüstet. Viele Gebiete seien nur mit Hubschrauber zu erreichen, erklärte die evangelische Diakonie Katastrophenhilfe. Wassermassen und Schlammlawinen zerstörten viele Häuser. Am schlimmsten war die Situation in der überfluteten Küstenstadt Gonaïves im Nordwesten, wo das Wasser drei Meter hoch stieg. Hunderte Menschen ertranken.

Das Auswärtige Amt stellte bereits 200.000 Euro für Notunterkünfte, Lebensmittel und Trinkwasser bereit. Das internationale katholische Caritas-Netzwerk plante Soforthilfe im Umfang von 400.000 Euro. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF verteilte in Gonaïves Plastikplanen, Medikamente und Nahrungsmittel. Weitere Hilfsflüge nach Gonaïves sind geplant.

Spendenkonten:

Diakonie-Katastrophenhilfe: Kennwort «Haiti», Konto 502-707, Postbank Stuttgart (BLZ 600 100 70). Online-Spenden: www.diakonie-katastrophenhilfe.de.

Caritas international: Kennwort «Haiti», Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe (BLZ 660 205 00). Online-Spenden: spende.caritas-international.de.

Deutsches Rotes Kreuz: Kennwort «Karibik», Bank für Sozialwirtschaft, Konto 41 41 41 (BLZ 370 205 00). Online-Spenden: www.drk.de.

Care Deutschland: Kennwort «Fluthilfe Haiti», Konto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00). Online-Spenden: www.care.de.

Deutsche Welthungerhilfe: Kennwort «Haiti», Konto 1115, Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00). Online-Spenden: www.welthungerhilfe.de.

UNICEF: Kennwort «Sturmopfer Karibik», Konto 300 000, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)

Spendenaufruf für Beslan
Soforthilfe für die Opfer des Geiseldramas Dienstag, 31.08.
() Nach dem blutigen Ende des Geiseldramas im russischen Beslan haben zahlreiche deutsche Hilfsorganisationen Hilfsgüter bereit gestellt und zu Spenden für die Opfer aufgerufen.
Einige Hilfswerke haben bereits Gelder zur Soforthilfe und Medikamente bereitgestellt. In den kommenden Tagen soll weitere Hilfe geliefert, schwerstbetroffene Kinder sollen in Deutschland behandelt werden. Zudem sollen Trauma-Opfer psychologisch betreut werden.

Das Deutsche Rote Kreuz, die katholische Hilfsorganisation Caritas international, das Diakonische Werk, das Kinderhilfswerk UNICEF, World Vision und der Paritätische Wohlfahrtverband baten um Spenden, um weiter in Beslan Hilfe leisten zu können. «Gewalt gegen Kinder als Mittel der politischen Auseinandersetzung ist eine nicht zu überbietende Menschenrechtsverletzung, die aufs Schärfste verurteilt werden muss», erklärten der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, und der Präsident des Diakonischen Werks, Jürgen Gohde.

Spenden werden erbeten an:

- Deutsches Rotes Kreuz, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, Spendenkonto 41 41 41, Stichwort «Russland»

- Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00, Stichwort «Beslan»

- Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart, Spendenkonto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70

- Diakonisches Werk, Sonderkonto 79 79 79, Ev. Darlehnsgenossenschaft, BLZ 100 602 37, Stichwort «Kinder von Beslan»

- UNICEF, Spendenkonto 300 000, Sozialbank Köln, BLZ 370 205 00

- Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin, Spendenkonto 71 87 102, Postbank Berlin, BLZ 100 100 10, Stichwort «Beslan helfen»

www.DRK.de

www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden

spende.caritas-international.de

www.unicef.de

www.diakonie-portal.de

Aufruf der "Aktion Deutschland hilft"
Die Menschen im Sudan brauchen Hilfe Donnerstag, 26.08.
(ADH) Noch immer spielt sich im Westen des Sudan die zurzeit größte humanitäre Katastrophe ab. Und noch immer fehlt es an Unterstützung.
Die Bilanz der blutigen Auseinandersetzungen in der Provinz Darfur hat sich in den letzten Monaten auf über 15.000 Tote, mehr als eine Million Vertriebene und über 180.000 Flüchtlinge im benachbarten Tschad summiert.

Die einheimische Bevölkerung ist den Übergriffen von Milizen ausgesetzt, die zahllose Häuser und Felder zerstört haben, plündern, das Vieh rauben, die Einwohner ermorden, verschleppen und vergewaltigen.

Ein Großteil der Menschen in Darfur ist durch den Terror der von der sudanesischen Regierung unterstützten arabischen Janjaweed-Milizen und durch bürokratische Hindernisse von jeder Hilfe abgeschnitten.

Auch die Situation derer, die sich in den benachbarten Tschad retten konnten, ist verzweifelt. Überfüllte Flüchtlingslager, bis zu 45 Grad Hitze, extremer Wassermangel, Unterernährung und Krankheiten wie eine Meningitis-Epidemie gefährden das Leben Tausender. Die Regenzeit erschwert die Versorgung der Flüchtlinge extrem: Die ohnehin schlecht ausgebauten Straßen haben sich in eine "Schlammhölle" verwandelt, die LKWs und Jeeps für Stunden versinken lässt. Jede Fahrt per Landweg dauert derzeit doppelt so lange.

Die Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind sowohl in der Krisenregion Darfur als auch im Tschad tätig. Die Hilfe reicht vom Management ganzer Lager, über Nahrungsmittelhilfe und die Versorgung mit sauberem Wasser und Hygieneartikeln bis hin zur medizinischen Hilfe und speziellen Kinderprogrammen.

Trotz der zahlreichen Anstrengungen der Hilfsorganisationen können die Flüchtlinge nur unzureichend ernährt und untergebracht werden. Auch fehlt es immer noch an sauberem Wasser.

Zur "Aktion Deutchland hilft" haben sich veschiedene Hilfsorganisationen zusammengeschlossen: action medeor e.V., ADRA Deutschland e.V., Arbeiter-Samariter-Bund e.V., Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., Care Deutschland e.V., HELP - Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Malteser Hilfsdienst e.V., Der Paritätische Wohlfahrtsverband e.V., World Vision Deutschland e.V..

Mehr Informationen auf www.aktion-deutschland-hilft.de.

Aktuelle Nachrichten aus dem Sudan auf www.Social-Times.de.

Online-Spenden über zahlreiche Spendenportal-Organisationen oderwww.aktion-deutschland-hilft.de.

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