| Über uns: |
Das Sub ist das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München, kurz Sub e.V. 1986 wurde der gemeinnützige Verein als Dach für alle Schwulengruppen der Stadt gegründet. Zum Münchner Schwulenzentrum gehören die HIV-Prävention, die psychosoziale Beratungsstelle, zahlreiche Freizeit- und Selbsthilfegruppen sowie einige wichtige Informations- und Serviceeinrichtungen. Das Sub setzt sich ein für ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben der schwulen Männer in München. Im Zentrum der Arbeit steht der respektvolle Umgang miteinander und die Verwirklichung gelungener sozialer Beziehungen. Aus diesem Grund unterstützt der Verein schwule Männer, die Hilfe brauchen. Seit 1997 gibt es neben der ehrenamtlichen Abendberatung eine von hauptamtlichen Mitarbeitern getragene Tagesberatung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung von Gewaltopfern. In den Verantwortungsbereich der Beratungsstelle fallen außerdem die Coming-Out-Gruppen des Sub, ein Besuchs- und Begleitdienst für schwule Senioren und sozial Bedürftige (Schwules Patenprojekt) sowie das Migrantenprojekt Leckerbissen (interkulturelle Kochgruppe). Die Sub-Beratungsstelle klärt in der Öffentlichkeit über Homosexualität auf und engagiert sich im fachlich-wissenschaftlichen Bereich. Sie arbeitet eng mit Psychotherapeuten, Ärzten und Rechtsanwälten zusammen. Das Projekt Prävention klärt seit 1995 in Kooperation mit der MüAH in der Szene über HIV/AIDS auf, steht schwulen Männern vor Ort bei allen Fragen zu Safer Sex, HIV/AIDS und Geschlechtskrankheiten zur Seite. Das Projekt Prävention ruht – einmalig in Deutschland - auf drei Säulen: dem Infopool, den Sittenstrolchen und den Vertrauensmännern. |
| Unser Projekt: |
 Aus dem Infopool verteilt das Projekt Informationsmaterial zum Thema in der Szene. Die Sittenstrolche, die Aktionstruppe von Sub und Münchner AIDS-Hilfe, machen in der schwulen Gemeinde mit Bühnen-Shows, Sketchen, Straßenaktionen und Bauchladentouren auf HIV und AIDS aufmerksam. Neben den Sittenstrolchen agieren die Vertrauensmänner in der Szene. Sie sind Stammgäste beliebter Kneipen und dort offiziell Ansprechpartner für persönliche Gespräche, Szene-Infos und Fragen zu HIV/AIDS. Das Drei-Säulen-Modell ist in der HIV-Prävention einmalig in Deutschland. Seit 2005 bietet das Projekt einen szenenahen HIV-Test an. Männer und Frauen können sich regelmäßig anonym und bis auf weiteres kostenlos zu HIV beraten und testen lassen. Die Aktion findet abends statt, damit auch Berufstätige das Angebot nutzen können. Daneben engagiert sich das Sub kulturell. Im Café finden regelmäßig Partys statt; im Zentrum treffen sich die Gruppen des Vereins, so die Querspatzen, der Literaturkreis, der Círculo Español, die schwulen Väter, Gay & Gray. Künstler stellen ihre Werke aus. Immer wieder lädt das Münchner Schwulenzentrum zu Lesungen, Videoabenden und Podiumsdiskussionen. Im Mai hat das Sub zusammen mit Künstlern und anderen sozialen Einrichtungen des Quartiers im Glockenbachviertel einen Integrations-Maibaum aufgestellt. Für seine Arbeit erhält das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum Gelder vom Sozialreferat der Stadt München, vom Referat für Gesundheit und Umwelt sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Funktionieren kann das Sub aber nur, weil sich so viele Menschen über die Maßen dafür engagieren: ehrenamtlich, hauptamtlich, als Mitglieder des Vereins oder Gäste des Cafés. Was sie einbringen, kann das Sub der Szene zurückgeben. |