Projekt: Mastzellforschung

noch nicht geprüft

Förderclub Mastzellforschung e.V.

www.foerderclub-mastzellforschung.de

53340 Meckenheim
Görlitzer Weg 6

Der Förderclub Mastzellforschung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die wissenschaftlich-medizinische Erforschung von systemischen Mastzellerkrankungen zu fördern und über diese Erkrankungen zu informieren. Deshalb unterstützen wir Forschungs¬vorhaben, die das Ziel haben, die Betreuung von betroffenen Patienten zu verbessern. Außerdem organisieren wir Gastvorträge, Arbeitstagungen, Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen zu allen Aspekten von systemischen Mastzellerkrankungen. Die systemische Mastzellüberaktivitätserkrankung (früher undifferenziert als Mastozytose bezeichnet) ist eine Erkrankung, die durch eine unkontrollierte Aktivität von genetisch veränderten und durch diese aktivierte gesunde Mastzellen im Körper hervorgerufen wird. Mastzellen, die sich verteilt in allen Geweben und Organen finden, zählen zu den wichtigsten Stützen des Immunsystems. Sie speichern nämlich eine Vielzahl von Botenstoffen (mehr als 200), mit denen sie bei Kontakt mit Viren, Bakterien,Parasiten und Allergenen die passenden Immunreaktionen einleiten, verstärken und koordinieren können. Durch unangemessene Freisetzung von Mastzellbotenstoffen kommt es in den betroffenen Organen und Geweben zu Funktionsstörungen, die sich klinisch als Beschwerden zeigen, unter denen die Betroffenen so sehr leiden. Einer aktuellen Studie zufolge sind etwa 16% der deutschen Bevölkerung von dieser Erkrankung in unterschiedlicher Ausprägung und Intensität betroffen. Die Erkennung der Erkrankung ist wegen der facettenreichen und unspezifischen Symptomatik schwierig, insbesondere weil in der Regel keine oder allenfalls geringe Veränderungen von Laborwerten und Ergebnissen bildgebender Verfahren bestehen. Unter Ärzten ist die systemische Mastzellüberaktivitätserkrankung noch wenig bekannt. Wichtig ist daher die Aufklärung über die Krankheit, die Entwicklung von laborchemischen Indikatoren sowie von neuen effektiveren Medikamenten als die bislang verfügbaren, um eine belastende Fehldiagnose als psychosomatische Störung vermeiden und den derzeit häufig unbefriedigenden Therapieerfolg wesentlich verbessern zu können.

Förderclub Mastzellforschung e.V.

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