Projekt: Nationale und internationale Natur- und Artenschutzprojekte

Brehm Fonds für Internationalen Vogelschutz e.V.

www.brehm-fonds.de

53113 Bonn
Adenauerallee 160

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Der Brehm Fonds für internationalen Vogelschutz e.V., Bonn, wurde als gemeinnütziger Verein im Jahr 1982 gegründet. Satzungsgemäße Aufgabe des Brehm Fonds ist „die Förderung der Wissenschaft um einen weitergehenden Schutz der freilebenden Tierwelt unter besonderer Berücksichtigung der Avifauna und der internationalen Zusammenarbeit“ (Artikel 1). Dieses Ziel wird durch die finanzielle und logistische Unterstützung von nationalen und internationalen Projekten zum Schutz der Vogelwelt und ihrer Lebensräume in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern erreicht. Seit seiner Gründung hat der Fonds weltweit mit großen Erfolg Natur- und Artenschutzprojekte gefördert, darunter in Lateinamerika (u.a. Mexico, Ecuador, Kolumbien), Europa (z.B. Deutschland, Russland) und Asien (u.a. Philippinen, Thailand, Tonga-Inseln, Französisch-Polynesien). In Deutschland hat der Brehm Fonds mit zur erfolgreichen Wiederansiedlung des vom Aussterben bedrohten Wanderfalken beigetragen. Ein wesentliches Anliegen des Fonds ist es, neben gezielten Schutzmaßnahmen auch die Umwelterziehung der Bevölkerung und die Ausbildung von Studenten vor Ort zu fördern, um eine möglichst hohe Akzeptanz für unsere Projekte zu erreichen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit erfahrenen internationalen Kooperationspartnern. Unsere Fördermittel sind angesichts des wachsenden Bedarfs an Projekten insbesondere zum Schutz von Vögeln - als wichtigen und leicht im Freiland untersuchbaren Bioindikatoren - und ihren natürlichen Lebensräumen begrenzt. Für viele Arten ist es bereits "5 vor 12". Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, z.B. als aktives Fördermitglied, unsere Ziele zu erreichen und die Vielfalt der Vogelwelt auch für kommende Generationen zu erhalten. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.brehm-fonds.de.

Vogel- und Naturschutz im Pantanal von Brasilien

Unser gegenwärtiges Schwerpunktprogramm ist in Brasilien angesiedelt, wo wir Untersuchungen über die Dynmaik der Zugvögel im Pantanal fördern. Diese Region ist an der Grenze zu Paraguay und Argentinien gelegen und der wichtigste Knotenpunkt für den Vogelzug in Südamerika. Hier treffen Arten aus Nord- und Mittelamerika auf Vögel des amazonianischen, mittleren und südlichen Südamerika. Das Pantanal zählt nicht nur zu den Gebieten mit der global höchsten Artendichte (ca. 750 Vertreter), sondern auch zu den am meisten bedohten überhaupt. Durch Umwandlung von Sumpfländern in landwirtschaftliche Nutzflächen bzw. deren Trockenlegung für Zwecke der Energiegewinnung (Wasserkraftwerke)ist dieses größte Feuchtgebiet Südamerikas hochgradig gefährdet. Unsere Forschung möchte die aktuelle Vielfalt an Arten mittels bioakustischen Monitorings an ausgewählten Messstationen dokumentieren. Es werden rund um die Uhr Gesänge und Laute aufgezeichnet, die später mit speziellen Programmen im Labor ausgewertet werden und so eine Identifizierung der Arten ermöglichen. Speicherung und Prozessierung der Daten erfolgt über neue Hochleistungsrechner, um die gewaltigen Datenmengen (> 50 TB) pro Jahr analysieren zu können.

Die Dokumentation von Biodiversität und deren Schutz ist eine prioritäre Aufgabe angesichts der Klimaveränderungen und der Humaneinflüsse auf das ökologische Gleichgewicht sensibler Ökosysteme. Helfen Sie uns, mit Ihrer Spende bzw. Mitgliedschaft diese Vielfalt zu erforschen, aus der Schutzprogramme für zahlreiche Arten entwickelt werden können.

 

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