Projekt: Wir unterstüzen Betroffene und Angehörige kompetent und helfen aktiv, Amputationen zu verhindern.

Amputierten - Initiative e.V.

www.amputierten-initiative.de

14129 Berlin
Spanische Allee 140

Logo

Die Amputierten-Initiative e. V. wurde 1991 von den Betroffenen Henry Ziemendorf und Dagmar Gail ins Leben gerufen, als bundesweit einzige Institution, die sich um Arm- und Beinamputierte kümmert, regional, national und international.

Wir haben die Gruppe ins Leben gerufen, nachdem uns bewusst wurde, dass Amputierte in unserer Gesellschaft durch den Rost fallen, ungern von der Öffentlichkeit wahrgenommen und von den Kostenträgern als unbequem und kostenintensiv betrachtet werden.

Noch immer werden schätzungsweise jährlich um 40.000 - 60.000 Beinamputationen sowie 10.000 - 15.000 Armamputationen in Deutschland verzeichnet.





Daher haben wir es uns zur vornehmsten Aufgabe gemacht:

* Betroffenen, deren Angehörigen und allen an der Integration Amputierter interessierten Menschen schnelle und unkonventionelle Hilfe, Beratung und Information anzubieten.
* In Gruppen einen Erfahrungsaustausch herbeiführen, sich über den Stand und die Entwicklung informieren und möglichst allen Betroffenen vermitteln.
* Wiedereingliederung amputierter Menschen in ein aktives Erlebnis- und Arbeitsleben, soweit dies Gesundheit und Alter gestatten.
* Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit betreiben, um dringend erforderliche Veränderungen und Verbesserungen für noch nicht amputierte Gefäßkranke und Amputierte zu erreichen.
* Amputationen, wenn möglich zu verhindern.
* Weitere Amputationen zu vermeiden.
* Folgen wie Schlaganfälle und Herzinfarkte zu minimieren

Aufgrund des ständig wachsenden Informationsflusses sind die Tätigkeit und der Arbeitsbereich der Amputierten-Initiative e. V. einzigartig in der Bundesrepublik Deutschland. Das umfangreiche Wissen um die schwere Erkrankung pAVK, welche die Hauptursache von Amputationen ist, ihre Häufigkeit und die Ursachen stellen für die Amputierten-Initiative eine neue Aufgabe und Verpflichtung dar, die in diesem Umfang bisher nicht vorhanden gewesen ist. Allein die Diagnose stellt bereits gefäßkranke, aber noch nicht amputierte Menschen ebenso wie amputierte Menschen, die gemeinsam die unheilbare chronische Erkrankung pAVK verbindet, immer wieder vor neue, erschreckende Tatsachen und seelische Belastungen von ungeheuren Ausmaßen.

Die Amputierten-Initiative bietet professionelle Beratung für Hilfebedürftige sowie allen Betroffenen und deren Angehörigen an. Alle diese Fakten zusammengenommen erfordern bei dieser unheilbaren Erkrankung eine einfühlsame Beratung von Tausenden von Einzelschicksalen.

Unsere eigenen Mitglieder befinden sich zur Zeit zwischen dem 7. und 91. Lebensjahr. Hinzu kommen die Anfragen und Hilferufe von Amputierten und deren Angehörigen, die nicht Mitglied in der Amputierten-Initiative sind, die aber dennoch schnelle und unkonventionelle Hilfe von uns erfahren. Dies sind Hunderte und Tausende pro Jahr, die sich telefonisch, per Fax, per E-Mail, per Brief an uns wenden. Wir sind zur Zeit zehn Mitarbeiter, die sich aus zwei festangestellten und 8 Ehrenamtlichen zusammensetzen. Wir arbeiten täglich mindestens 20-25 Stunden, sind aber aufgrund der steigenden Tendenz der Amputationen an unsere äußersten Kräfte angelangt. Die Beratungen nehmen zu. Es ist ein höherer Zeitaufwand erforderlich, um den vielen Einzelschicksalen gerecht zu werden. Wir bitten daher verstärkt um Hilfe, damit wir die umfangreiche Tätigkeit, die kaum noch zu bewältigen ist, finanziell abdecken können.

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