Projekt: Begabungen früh erkennen und fördern - Das Modell Kleine Füchse

Kleine Füchse Raule-Stiftung

www.stiftung-kleine-fuechse.de

65189 Wiesbaden
Gustav-Freytag-Straße 31

Logo

Ziel der Stiftung Kleine Füchse Raule-Stiftung ist die Förderung frühkindlicher Begabungen. Mit dem Anliegen individuelle Begabungen und Hochbegabung früh zu erkennen und zu fördern, verfolgt die Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 2003 konzeptionell und operativ Projekte in drei Förderbereichen:
Zum einen ist das die Fortbildung von pädagogischem Fachpersonal in Sachen Begabungsdiagnostik und -förderung. Außerdem werden in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kindertagesstätten gezielte Fördermaßnahmen für Begabungen im Vorschulalter entwickelt. Der dritte Bereich ist die Tätigkeit der stiftungseigenen Begabungspsychologischen Beratungsstelle.
Diese Förderbereiche werden kontinuierlich ausgebaut. Sie zusammen ergeben das Modell Kleine Füchse.

Durch das Fortbildungsangebot für Erzieher, das von der Stiftung initiiert und von anerkannten Dozenten durchgeführt wird, erwerben pädagogische Fachkräfte Basiswissen, das notwendig ist, um Begabungen zu erkennen und sie dann differenziert zu fördern. Somit werden alle Jungen und Mädchen einer Einrichtung individuell, das heißt entsprechend ihrer Potentiale, begleitet. Zur Stärkung der sozialen sowie emotionalen Kompetenzen steht die Stiftung für einen integrativen Ansatz der Begabungsförderung, nach dem alle Kinder, unabhängig von Talenten und Begabungen, in ihren Lern- und Spielgruppen verbleiben und dort speziell gefördert werden.
Zunehmend sind in die Fortbildungen auch Grundschullehrkräfte eingebunden, um gerade den begabten und hochbegabten Kindern einen guten Übergang in die Schule zu ermöglichen.
Kindertagesstätten, die ihr Konzept um den Baustein der Begabungsförderung ergänzen möchten, können als sogenannte „Partner-Kitas“ in das Netzwerk der Stiftung aufgenommen werden. Zunächst besuchen in der Regel zwei Erzieher dieser Partner-Kitas die Fortbildungsveranstaltungen der Stiftung. Außerdem werden sie in die regelmäßig stattfindenden Treffen „Pädagogisches Forum“ eingebunden. Von den „Partner-Kitas“ wird erwartet, dass sie pro Jahr ein bis zwei besonders begabte Kinder aufnehmen.
Mit den „Modell-Kitas“ gestaltet sich die Zusammenarbeit noch intensiver. Sie verpflichten sich, mindestens vier begabte und hochbegabte Kinder pro Kita-Jahr aufzunehmen. Außerdem wird in diesen Einrichtungen die Begabungsförderung noch stärker gewichtet. Sie erproben in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Förderansätze für den Elementarbereich. Dementsprechend werden hier alle Erzieher fortgebildet und zu den „Pädagogischen Forum“-Treffen eingeladen. Die Stiftung stellt den Modell-Kitas neben finanziellen auch personelle Mittel für eine fachlich qualifizierte Arbeit zur Verfügung. Eine zusätzliche Erzieherin ist gemeinsam mit der Kita-Leitung für die Koordination des Projekts verantwortlich und bildet die Schnittstelle zwischen Kita-Träger und Stiftung. Die Stiftung fördert ebenso das Einrichten spezieller Lernbereiche, wie Forscher-Ecken, Werkstätten oder Kreativ- und Musikräume.