Projekt: Suchtselbsthilfe mit bundesweit einmaligem Angebot der Aufnahme sofort-Sofortausstieg aus der Sucht

STIFTUNG SYNANON

www.synanon.de

13051 Berlin
Dorfstraße 9

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Synanon ist eine Suchtselbsthilfegemeinschaft, die 1971 von Betroffenen für Betroffene gegründet wurde. Nach mehr als 40 Jahren erfolgreicher Suchthilfearbeit sind wir in Synanon der Überzeugung, dass jeder Suchtmittelabhängige die Fähigkeit in sich trägt, wieder ein drogenfreies Leben zu erlernen, wenn ihm geeignete Voraussetzungen dafür geboten werden. Im Rahmen unseres bundesweit einmaligen Projekts "Aufnahme sofort" nehmen wir jederzeit - Tag und Nacht - Süchtige, die um Hilfe bitten, bei uns auf. Dies geschieht ohne Rücksicht auf Alter, Herkunft, Religion etc. Auch werden keine Kostenzusagen oder ähnliche Bedingungen an eine Aufnahme bei uns geknüpft. Die Inanspruchnahme unseres Angebots beruht auf Freiwilligkeit. Dieses Grundprinzip hat sich von den Anfängen bis in die heutige Zeit bewährt. Auch straffällig gewordene Süchtige, deren Strafe nach § 35 ff Betäubungsmittelgesetz (BtmG) von einer Gefängnisstrafe in eine Therapieauflage umgewandelt wurde, können zu uns kommen, da Synanon als therapeutische Einrichtung im Sinne dieses Gesetzes anerkannt ist. Das Leben innerhalb unserer Suchthilfegemeinschaft ist vielfältig und familienähnlich strukturiert. Unser Erfolg, ein Leben ohne Drogen, basiert auf der strikten Einhaltung nachstehend genannter drei Grundregeln: 1. keine Drogen, kein Alkohol oder bewusstseinsverändernden Medikamente 2. keine Gewalt oder deren Androhung 3. kein Tabak, wir rauchen nicht. Synanon heute versteht sich als "Lebensschule auf Zeit". Sie beginnt mit dem bewussten Erleben des körperlichen Drogenentzugs und der Eingewöhnung in die Gemeinschaft. Im weiteren Verlauf ihres Aufenthaltes sollen die süchtigen Menschen lernen, ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben ohne die Einnahme von Suchtmitteln zu führen. Dazu gehören geregelte Tagesabläufe, die Übernahme von Tätigkeiten in unseren Zweckbetrieben und die Aus- und Weiterbildung in den verschiedensten Berufen. Aus unserer Erfahrung von über 40 Jahren Suchtarbeit empfehlen wir jedem eine Aufenthaltsdauer von etwa zwei Jahren bei uns. Neben der täglichen Auseinandersetzung mit der Sucht sind die Zweckbetriebe das Herzstück der Suchtselbsthilfe. Hier werden die Bewohner aus- und weitergebildet und auf ein eigenständiges Leben nach der Synanon-Zeit vorbereitet.

Nach wie vor gibt es in Deutschland viele süchtige Menschen, denen es nicht mehr möglich ist, ohne Hilfe dem Teufelskreis des Drogen-, Alkohol- und/oder Tablettenmissbrauchs zu entkommen. Ein Leben in Elend, ohne die Geborgenheit der Familie und oft allein und krank ist der Alltag für viele obdachlose Süchtige. Gerade in der kalten Jahreszeit bitten viele dieser Menschen um Rat und Obdach. So auch Robert. Sechs Monate lebte er auf der Straße, ständig auf der Suche nach dem nächsten Schuss Heroin. All seine Versuche, der Drogensucht zu entkommen, waren bisher gescheitert. Als er mit einer Überdosis ins Krankenhaus kam, erzählte ihm ein Arzt von der STIFTUNG SYNANON. Verwahrlost und ausgemergelt kam er schließlich und bat um Hilfe. Wir nahmen ihn sofort auf. So wie Robert wandten sich im letzten Jahr fast 600 hilfesuchende drogen- und alkoholkranke Menschen an unsere Suchtselbsthilfe. Im Rahmen unseres bundesweit einmaligen Projektes AUFNAHME SOFORT! helfen wir jedem Süchtigen schnell und unbürokratisch. Robert ist mittlerweile zehn Monate »clean«, im Oktober hat er eine Ausbildung zum Tischler begonnen. Er kommt gut zurecht, kümmert sich nach seiner Arbeit um andere in Not geratene Süchtige.

 

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