Projekt: Suchtselbsthilfegemeinschaft. Aufnahme sofort! Tag und Nacht, auch von Eltern mit Kindern.

die Fleckenbühler e.V.

www.diefleckenbuehler.de

35091 Cölbe
Fleckenbühl 6

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Die Fleckenbühler sind eine Suchtselbsthilfegemeinschaft, die ohne Kostenträger und ohne angestelltes Fachpersonal arbeitet. Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen mit Suchtproblemen, die sich entschieden haben nüchtern – ohne Drogen, Alkohol und Tabak – zu leben.

Wer ein Suchtproblem hat und Hilfe braucht, kann sofort kommen. Hilfesuchende werden jederzeit aufgenommen. Auch Eltern mit Kindern können kommen. Wir unterhalten einen eigenen Kindergarten. Die Aufenthaltsdauer ist grundsätzlich unbeschränkt. Jeder bleibt solange er es selbst für richtig hält.

In Cölbe-Schönstadt bei Marburg (Hessen) bewirtschaften wir einen über 250 ha großen Bauernhof nach den biologisch-dynamischen Richtlinien des Demeterverbandes. Die Produkte werden dann in den Zweckbetrieben Käserei, Bäckerei und Buffet veredelt und schließlich verkauft. Außerdem unterhalten wir ein Umzugs- und Transportunternehmen.

Alle Betriebe und Arbeitsbereiche wie Küche, Verwaltung, Haustechnik uvm. sind Ausbildungsbetriebe. Es gibt die vielfältigsten Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten.

Im Juli 2003 eröffneten wir ein Haus in Frankfurt am Main. Auch hier gilt seitdem, wie auf dem Hof Fleckenbühl, das Angebot der Sofortaufnahme. Und in der Mainmetrole erfreuen sich die Produkte des Hofes ebenso großer Beliebtheit, wie die Dienstleistungen der Fleckenbühler Umzüge und Transporte.

Die Fleckenbühler finanzieren sich aus Spenden, Geldauflagen, Zuwendungen der öffentlichen Hand und aus Erträgen der oben genannten Zweckbetriebe.

Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Motto. Wir wollen uns nicht versorgen lassen. Mit den Zweckbetrieben erwirtschaften wir einen guten Teil des Lebensunterhalts selbst. Dennoch verbleibt eine finanzielle Lücke in der Grundversorgung. Deswegen sind wir auf jede Unterstützung von außen dringend angewiesen.

UNSER SPENDENPROJEKT
Die Fleckenbühler nehmen auch süchtige Eltern mit ihren Kindern auf. Damit die Eltern sich am Gemeinschaftsleben beteiligen können, arbeiten und mit ihrer Sucht umgehen lernen können, werden ihre Kinder in einem eigenen Kindergarten betreut. Nach der Kinderbetreuung und am Wochenende finden gemeinsame Aktivitäten statt. Es gibt soziale und kulturelle Aktivitäten zusammen mit den Eltern und anderen Hofbewohnern wie Feste, Ausflüge, Sport- und Freizeitveranstaltungen, vor allem aber regelmäßige Elternarbeit: Erziehungsberatung, Vorbereitung von Lehrergesprächen, Vorbereitung von Eltern-Kind-Spielstunden und mit den Erzieherinnen und Erziehern gemeinsame Elternabende. Tagesgestaltung und Unternehmungen werden in der Gruppe besprochen.

Die Kinder wohnen in der Regel bei ihren Eltern. Drogenabhängige Eltern brauchen für ihren Weg in die Nüchternheit Zeiten, in denen sie von der Verantwortung um die Sorge für ihre Kinder entbunden sind. Im Umgang mit ihren Kindern brauchen sie Hilfe zur Erziehung und zur Entwicklung eines neuen Verhältnisses zu ihren Kindern.

Ebenso brauchen die Kinder von drogenabhängigen Eltern Zeit und Raum, um sich zu finden, neue Lebenserfahrungen zu machen und eine auch von den Krisenzeiten der Eltern (oder auch anderer süchtiger Bewohner) unabhängige soziale Gruppe zu erleben. Diese Kinder haben ein Recht, aufgrund ihres Erlebens, das sie besonders geprägt hat, durch besondere Hilfe wieder normal integriert zu werden.

Durch Förderung ihrer individuellen und sozialen Entwicklung kann dazu beigetragen werden Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen. Hierfür wurde die Kindertagesstätte hervorgerufen.

Für dieses wichtige Projekt werden Spendengelder benötigt.

 

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