Projekt: Verbesserung der Mutter-Kind Gesundheit in Nagpur, Zentralindien

Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V.

www.diz-ev.de

60486 Frankfurt am Main
Odrellstraße 43

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Die Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit und der Völkerverständigung. Wir arbeiten mit lokalen Partnern in Indien, um die Lebensbedingungen der armen Bevölkerung zu verbessern. In Deutschland sind wir in der entwicklungspolitischen Bildung aktiv. Seit 2008 ist die DIZ Entsendeorganisation für den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst "weltwärts" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Der Ecumenical Sangam in Nagpur in Zentralindien ist seit vielen Jahren unser Partner. Die Organisation betreut rund 50 Dörfer südlich der Millionenstadt im Herzen von Indien.

Schwangere Frauen in indischen Dörfern müssen bis zu 80 Kilometer reisen, um medizinische Betreuung zu bekommen. Pro Minute sterben in Indien rund 3 Kinder unter 5 Jahren. Jede 8. Minute stirbt in Indien eine Frau während der Schwangerschaft oder Geburt. Es sind erschreckende Zahlen, die wir zur gesundheitlichen Situation der armen Bevölkerung in Indien erfahren.

Unser Projektpartner Ecumenical Sangam in Nagpur kämpft dagegen an: Die Organisation widmet sich im Moment besonders der harten Aufgabe, die medizinische Versorgung vor allem von Müttern und Kindern zu verbessern und damit ihre Lebenschancen deutlich zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, geht der Sangam mehrere Wege:
Krankenschwestern der Organisation machen Hausbesuche bei Schwangeren und jungen Müttern in Slums und Dörfern und untersuchen, versorgen, informieren die Frauen.
Junge Frauen werden zu Hilfshebammen und Dorfgesundheitshelferinnen ausgebildet. Sie sorgen anschließend für eine Minimalversorgung in ihrem Dorf oder Slum und sind erste Ansprechpartnerinnen für die Gemeinschaft in Fragen der Gesundheit.
Des Weiteren organisiert der Ecumenical Sangam zusammen mit ehrenamtlich tätigen Ärztinnen und Ärzten Gesundheitscamps für Schwangere, Neugeborene und Kinder. Innerhalb eines Jahres wurden dort insgesamt 500 Menschen untersucht und versorgt. In Aufklärungsveranstaltungen, zu denen im vergangenen Jahr sage und schreibe 2.500 Frauen kamen, klärten die Sozialarbeiterinnen über Themen wie Hygiene, gesunde Ernährung, das Recht auf staatliche Unterstützung, Impfungen für Kinder und andere Themen auf.
Die rund 100 Kinder, die in die Kindergärten des Sangam gehen, werden selbstverständlich auch regelmäßig untersucht und medizinisch betreut.
Nicht zuletzt werden auch alle Sangam-Angestellten aufgeklärt, so dass etwa die Kindergärtnerinnen bei Elternabenden über Ernährung mit den Eltern sprechen können oder die Handwerkslehrer das Thema in ihre Kurse mitnehmen.

Natürlich sind dies nur kleine Schritte, doch sorgt die Arbeit unseres Projektpartners dafür, dass im Projektgebiet in und um Nagpur weniger Frauen während der Schwangerschaft sterben, dass weniger Kinder unter Mangelernährung leiden und dass sie insgesamt ein besseres Leben haben. Wir lassen uns von den eingangs erwähnten, hoffnungslos machenden Zahlen also keineswegs entmutigen – bitte unterstützen auch Sie die wichtige Gesundheitsarbeit unseres Partners und helfen Sie dabei, den Frauen und Kindern eine Chance zu geben!

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