Projekt: Deutsch - Türkische integrative KITA in 67547 Worms

Vereinigung zur Förderung Schwerbehinderter e.V

www.behinderten.net

67547 Worms
Wollstraße 37-39

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Zukunft durch soziales Engagement


Liebe Freunde , liebe Menschen mit Herz,

Ein kluger Mann hat einmal gesagt „unsere Zukunft liegt in unserer sozialen Verantwortung“. Auf unsere, von Krisen gebeutelte Zeit bezogen, zeigt sich von Tag zu Tag mehr, wie existenziell wichtig unsere Zukunft, gerade im Hinblick auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft, nämlich die Kinder, geworden ist. Dies bedeutet, dass jedes Kind, mit oder ohne Handicap, den Schlüssel zu unserer eigenen Zukunft in sich trägt. Aus diesem Grund wurde, mit wachem Blick in die Zukunft, die Vereinigung zur Förderung Schwerbehinderter e.V. im Jahre 2002 gegründet.
Ich bin stolz und glücklich, mit Ihnen und unseren vielen Helfern zusammen, in der wunderbaren Stadt Worms, mit Ihnen zusammen, die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

Hans-Peter Kolb
1ter Vorsitzender

Betreuungs- und Baulücke schließen
„Vereinigung zur Förderung Schwerbehinderter e.V." steht mit Planungen zu einer Deutsch - Türkischen KITA kurz vor dem Abschluss


www.nibetungen-kurier.de

VON ROBERT LEHR
Damit hat selbst Hans-Peter Kolb nicht gerechnet. Was vor einem halben Jahr noch wie Zukunftsmusik klang, wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Hit. Mit seiner Idee einer innerstädtischen, inlclusiven Kindertagesstätte unter Trägerschaft der ,Vereinigung zur Förderung Schwerbehinderter e.V." hat der Wormser, als deren erster Vorsitzender offenkundig ei¬nen Nerv getroffen.
Denn während in der Nibelungen Stadt noch über 200 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren fehlen, könnte Kolb mit seiner Initiative der Stadt aus dieser großen Verlegenheit helfen. Sie ist wie die anderen Rheinland - pfälzischen Städte und Gemeinden zur Betreuung der sogenannten U3-Kinder verpflichtet, wobei nur wenige Eltern landesweit versuchen, diesen Rechtsanspruch einzuklagen bzw. ihn eingeklagt haben. Die Stadt Worms behilft sich in Fällen, wo kein Platz geboten werden kann, mit der Übernahme der Kosten für eine „Tagesmutter".

In einer ersten Ausbauphase würden 60 .bis 70 der begehrten KITA-Plätze geschaffen, im Endstadium sogar bis zu 110. Sie sollen auch auf Gruppen verteilt werden, die inclusionsorientiert sind.
Hier werden Kinder mit und ohne Beeinträchtigung betreut, ganz im Sinne der Behinderten¬rechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 2009 auch in Deutschland gilt. Danach hat jeder Mensch ein Recht auf „Inklusion" — also darauf, ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. „Dach von der rechtlichen zur tatsächlichen Gleichstellung behinderter Menschen ist es noch ein weiter Weg", weiß der selbst stark sehbehinderte Hans-Peter Kolb gut genug. Mit der KITA solle ein „Teil auch dieser Lücke geschlossen werden", unterstreicht er.
Städtebauliche Aufwertung des Quartiers
Eine weitere Lücke wird auch städtebaulich geschlossen, denn der Aus- und Umbau des bestehenden Gebäudes Ecke Wollstraße / Fischmarkt sowie die Bebauung der Brachen entlang der Wollstraße bis zur Einmündung Römerstraße stellt eine enorme Aufwertung des Quartiers dar.
Zumal, und das freut Hans-Peter Kolb ganz besonders, weil -Man mit Björn Eisenlohr einen „besonders begabten Architekten" für das Projekt begeistern konnte. Er habe durch die Verantwortung bei Entwurf und Planung der KiTa im Liebenauerfeld seine Qualitäten hinlänglich unter Beweis gestellt. Eisenlohrs aktueller Entwurf findet die KITA in der Wollstraße zeige sich ebenso geschmackvoll wie funktionell. Zudem habe er die Planungen bereits so weit vorangetrieben, dass man unmittelbar mit dem Bau beginnen könne.
Die Finanzierung steht dabei auf drei bzw. vier Säulen: Spenden, Sponsoren und Investoren sowie die Öffentliche Hand als größter Partner. Dabei erlaubt die Realisierung der Neubauten auf einer Betonplatte eine schnelle Umsetzung.
Hier setzt Hans-Peter Kolb da¬rauf, von der Verwaltung „keine Steine in den Weg gelegt zu be¬kommen". Gespräche u.a. mit dem Sozialdezernenten Waldemar Herder seien sehr konstruktiv verlaufen. Schließlich, so Kolb, nehme man der Stadt eine „große Last von der Schulter", zumal sich die geplante städtische KITA am Fischmarkt auf dem Gelände des derzeitigen Parkplatzes aus Kostengründen zerschlagen habe.
Auch für die Migration bedeutsam
Aber auch Christina Heim¬lich und Carlo Riva als in zahl¬reichen sozialen Belangen engagierte Wormser haben ihre Unterstützung zugesagt. Be¬sondere Unterstützung erhält die Idee, da mit einer solch großen innerstädtischen Einrichtung auch der Gedanke der Migration maßgeblich befördert werden kann.
Dass seine Idee auf solch große Resonanz gestoßen ist, freut Hans-Peter Kolb. Auch potenzielle pädagogische Arbeitskräften oder interessierte Eltern hätten sich zwischenzeitlich gemeldet, so der Initiator.
Erfolgreiches Schulprojekt in der Türkei
Wie engagiert Kolb bereits seit Jahren in dieser Hinsicht ist, zeigt sein langjähriger Vorsitz in der ,,Vereinigung zur Förderung Schwerbehinderter e. V.". Die Vereinigung wur¬de im Jahr 2002 gegründet und hat sich schon für einige Projekte im sozialen Bereich ein¬gesetzt. Dazu zählt auch ein erfolgreiches Schulprojekt in der Türkei.
Diese Schule in Alanya für Kinder mit geistigen oder körperlichen Handicaps könnte Modellcharakter auch für die Wormser Projekte haben. Da¬bei reicht das Spektrum bei den dort betreuten Schützlingen von solchen mit Lernschwierigkeiten oder hyperaktivem Ver¬halten bis hin zu Beeinträchtigungen durch Autismus oder das Down-Syndrom.
Dabei gehört die individuelle Förderung in den geistigen, seelischen, körperlichen wie sozialen Fähigkeiten ebenso zu den Zielsetzungen, wie praktische Hilfe zur Erziehung in den betroffenen Familien und die Integration in die Gesellschaft.

Rückfragen und ggf. Anforderung von Unterlagen, sowie deren Weitergabe, ausdrücklich erwünscht unter:

behindert50@gmx.de

 

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