Projekt: PaSch - Paten für Schüler

Fabrik Osloer Strasse e.V.

www.pasch-paten.de

13359 Berlin
Osloer Strasse 12

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Die Fabrik Osloer Straße beherbergt unter ihrem Dach etliche soziale und kulturelle Projekte sowie engagierte Gewerbebetriebe.
Dazu gehören die NachbarschaftsEtage, das FamilienZentrum und das Labyrinth Kindermuseum Berlin – Projekte des Vereins Fabrik Osloer Straße e.V.
Zu den selbständigen Einrichtungen auf unserem Gelände zählen das Ausbildungsprojekt der Wohnwerkstatt e.V., die Jugendwohngemeinschaft der Wohnwerkstatt e.V., das Ausbildungsprojekt Durchbruch e.V., die Gäste-Etage des Bundes Deutscher PfadfinderInnen und das Kinder- und Jugendprojekt Putte e.V.

Die Ziele des Vereins sind u.a. die Umsetzung stadtteilorientierter Jugend- und Gemeinwesenarbeit, die Förderung von Bildung, Erziehung und Ausbildung, Kunst und Kultur, Jugendhilfe und Völkerverständigung. Außerdem soll durch Nachbarschaftshilfe die Entfremdung zwischen den Generationen überwunden werden. Der Verein arbeitet parteipolitisch unabhängig und nimmt seine Aufgaben selbstverwaltet wahr.

“PaSch – Paten für Schüler” ist ein Bildungspatenschaftsprojekt der NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Str. e.V. und vermittelt Patenschaften zwischen ehrenamtlich engagierten Erwachsenen und Vor- und Grundschulkindern in Berlin-Wedding.
Das Projekt wirkt in einem Stadtteil, der in Berlin unter anderem bekannt ist für einen großen Anteil an Nicht-Deutschen und Deutschen mit Migrationshintergrund sowie von Menschen, die Transferleistungen beziehen. Der Altersdurchschnitt in der Bezirksregion ist mit unter 38 Jahren relativ niedrig. In den umliegenden Schulen liegt der Anteil an Schüler*innen mit Migrationshintergrund bei 80-98%. Häufig haben Eltern geringere Deutschkenntnisse als ihre Kinder oder sind Analphabeten. Sie verfügen in der Regel über wenig Ressourcen und Voraussetzungen, um ihre Kinder im deutschen Schulsystem adäquat zu unterstützen.
PaSch-Pat*innen möchten die Bildungschancen der Kinder erhöhen und treffen sich einmal wöchentlich für zwei bis drei Stunden mit ihrem Patenkind. Sie erledigen gemeinsam Hausaufgaben, lesen, spielen, werden kreativ, musizieren, lernen Kultur kennen und gestalten sinnvoll ihre Freizeit. Häufig lernen die Patenkinder durch die Pat*innen das erste Mal andere Bezirke und kulturelle Einrichtungen kennen wie z.B. Museen oder den Berliner Zoo.
Die Kinder finden in den Pat*innen Bezugspersonen, die ihnen Aufmerksamkeit schenken, Talente oder Potentiale fördern, auf mögliche Lernschwierigkeiten eingehen und oft als positive Rollenvorbilder dienen. Umgekehrt lernen die Pat*innen eine andere, häufig fremde und teils vorurteilsbelastete Lebenswelt oder Kultur kennen und verändern durch die Begegnung oft genug auch ihre eigene Sichtweise. Der Austausch zwischen Kulturen, aber auch zwischen Generationen, der durch eine zwischenmenschliche Beziehung zwischen Pate/Patin und Patenkind entsteht, prägt beide Seiten nachhaltig.
Die Projektleitung führt Erstgespräche mit Familien und Ehrenamtlichen, klärt Hintergründe und Motivationen ab. Die zukünftigen Pat*innen werden in Workshops vorbereitet und dann an eine Familie vermittelt, um eine verbindliche Bildungspatenschaft über zunächst ein Jahr mit einem Kind einzugehen. Begleitet durch die Projektleitung lernen sich Patenkind, Eltern und Pate/Patin über drei Treffen in den Räumen der NachbarschaftsEtage kennen. Dann beginnt die offizielle Patenschaft. Um den positiven Aspekt einer 1:1 Patenschaftsbeziehung zu gewährleisten, braucht es Qualität sichernde Rahmenbedingungen durch ein umfassendes Beratungs- und Begleitprogramm, das den Tandems kontinuierlich, auch in Krisensituationen, mit pädagogischer Unterstützung zur Verfügung steht.
Das Projekt „PaSch“ ist bereits seit 2010 erfolgreich installiert und wurde bis Ende 2013 durch EU-Mitte gefördert. Seit 2014 wird das Projekt überwiegend von Spenden finanziert.
Deine Spende an PaSch wird zum Beispiel für die Stelle und Arbeit der Projektkoordination benötigt, um das Projekt weiterführen zu können. Zudem ermöglichen uns Spenden, gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten durchzuführen, um den Patenkindern den Zugang zu kultureller Bildung zu ermöglichen, die Rückerstattung von Eintrittsgeldern sowie Fahrkosten der Tandems im Sinne der Anerkennungskultur, die Bereitstellung von Materialien und Verpflegung für Workshops oder Austauschtreffen für die Pat*innen. Zudem können wir durch Spenden kindgerechte Bücher, Spiele oder Bastelmaterial zur Verfügung stellen bzw. regelmäßig erneuern.
Vielen Dank für deine Unterstützung von PaSch!

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