Projekt: Entwicklungsprojekte im Ausland und Inland

Welthaus Bielefeld e.V.

www.welthaus.de

33602 Bielefeld
August-Bebel-Str. 62

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Wer wir sind

Das Welthaus Bielefeld ist ein entwicklungspolitischer Verein, in dem sich ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement für globale soziale Gerechtigkeit und eine zukunftsfähige Entwicklung verbinden. In unseren Mitgliedsgruppen leisten viele Menschen ehrenamtlich Öffentlichkeitsarbeit zu entwicklungspolitischen Themen oder zu Ländern Afrikas und Lateinamerikas, unterstützen Partnerprojekte, singen im “Woza-Chor” oder engagieren sich im fairen Handel.

Die hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen tragen wesentliche Teile der Bildungs- und Lobbyarbeit, organisieren Kulturveranstaltungen, gestalten die Entwicklungszusammenarbeit mit unseren Projektpartnern, sind verantwortlich für das Fundraising und die Verwaltung. Ein ehrenamtlicher Vorstand entscheidet über die Richtlinien der Arbeit in Abstimmung mit der Mitgliederversammlung des Vereins.

Das Welthaus Bielefeld ist eine Nichtregierungsorganisation, die Wert auf ihre Unabhängigkeit legt, aber die Kooperation mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen sucht. Wir sind als gemeinnütziger Verein und als Träger der Jugendhilfe anerkannt und führen das DZI-Spendensiegel.

Was wir wollen

Unsere Tätigkeiten sind getragen von der Überzeugung, dass die Lebenssituation der Menschen in Entwicklungsländern eng mit den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen der Industrieländer verbunden ist. Aus diesem Grund bildet unsere eigene Gesellschaft unser bevorzugtes „Projektgebiet“. Die Lage der besonders benachteiligten Menschen in Entwicklungsländern bildet den Ausgangspunkt unserer Arbeit. Dazu gehört auch die kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Globalisierung.

Orientierungsrahmen für alle Aktivitäten des Welthaus Bielefeld ist eine sozial gerechte und ökologisch zukunftsfähige Entwicklung im Sinn der Nachhaltigkeit. Dazu gehört:

die Verwirklichung der Menschenrechte
die Realisierung einer Welt(wirtschafts)ordnung, die soziale Gerechtigkeit ermöglicht
die Stärkung der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rolle der Frau
die Förderung des kulturellen Dialogs
der Abbau von Rassismus weltweit

Uns ist klar, dass Ziele wie die Realisierung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung nur langfristig und im Zusammenwirken mit anderen politischen Kräften erreichbar sind. Wir wollen sie aber als Richtschnur unserer Arbeit nicht aus den Augen verlieren. Unser Gesamtkonzept verbindet die lokale Entwicklungszusammenarbeit mit Partnern im Süden mit Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit im Norden. Dabei sind wir durch viele Netzwerke mit Einzelpersonen, Organisationen und Initiativen weltweit verbunden.

Zukunft möglich machen!
Ihre Hilfe zählt!
Eine nachhaltige Zukunft ist nur möglich, wenn wir gemeinsam daran arbeiten, arm und reich, Nord und Süd. Das Welthaus Bielefeld setzt diese Zusammenarbeit. Machen Sie mit!

Unsere Projekte:

Zum Beispiel in Nicaragua: Sonne gegen Armut
Marvin Perez ist stolz auf seine Solarstromanlage. Endlich gibt es abends Licht und seine Frau kann als Grundschullehrerin ihren Unterricht vorbereiten. Zudem kann er jetzt auch „Ökotouristen“, auf seiner Finca beherbergen, eine zusätzliche Einkommensmöglichkeit für Marvin und seine Familie. Der Solarstrom ist Teil eines gemeinsamen Projektes von Welthaus Bielefeld und Foro Miraflor, in dem sich die BewohnerInnen aus der Region um Estelí zusammen geschlossen haben. Diese Region ist von großer Armut geprägt. Durch das Projekt soll ein zentrales Hindernis für eine positive Entwicklung beseitigt werden, der Zugang zu Energie. Gleichzeitig wird durch die nachhaltige Energieversorgung ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Marvin Perez: „Wir alle wollen unseren Beitrag zur Abschwächung des Klimawandels leisten. Mit dem Solarstrom können wir das nun. Und wir haben dadurch die Chance auf ein besseres Leben“.


Zum Beispiel in Bielefeld:
Global denken – anders essen
Jedes Jahr werden in Deutschland 5 Mio. Tonnen noch genießbare Lebensmittel weggeworfen. Andererseits leiden immer noch 842 Mio. Menschen auf der Welt an Hunger und Unterernährung. Große Monokulturen zerstören die Böden in vielen Ländern Afrikas und Lateinamerikas und ein Drittel der weltweiten Getreideernte wird in der Fleischindustrie verfüttert. Ohne eine Veränderung unserer Lebensweise hier ist eine nachhaltige globale Entwicklung nicht möglich. Gerade die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Unter dem Motto „Global denken, anders essen“ klärt das Welthaus Bielefeld mit umfangreichem Bildungsmaterial Kinder und Jugendliche auf, was wir essen und woher es kommt. Damit wollen wir zu einem bewussteren Konsumverhalten beitragen, das weniger Fleisch und mehr regionale Produkte beinhaltet.

Zum Beispiel in Burundi: bessere Bildung
Die Situation ist desolat: seit einiger Zeit werden viele Kinder in Nyaviamo/Burundi unter freiem Himmel oder im Kirchenraum unterrichtet. Der Grund ist an sich ein guter, denn die Schulpflicht in Burundi ist auf neun Jahre verlängert worden. Das Problem: der Staat zahlt zwar die LehrerInnen, stellt aber keine Mittel für neue Schulbauten zur Verfügung. Die Bewohner von Nyaviamo wollen jetzt selbst für eine Schulerweiterung mit neuen Räumen sorgen. Dabei unterstützt sie das Welthaus Bielefeld. Mathias Nitroranya, seit vielen Jahren ehrenamtlich für Burundi aktiv: „Ich freue mich sehr, dass die SchülerInnen jetzt eine bessere Bildung erhalten, denn dies ist ein Schlüssel für eine bessere Zukunft. Darum ist es dringend notwendig, die Menschen in ihrem Engagement für eine Schulerweiterung zu unterstützen.

Machen Sie mit!
Ihre Hilfe zählt!

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