Projekt: SWARD in Indien kämpft gegen alle Formen der Gewalt gegen Frauen

ASW - Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.

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Bereits 1957 gegründet, ist die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW) eine der ältesten unabhängigen entwicklungspolitischen Organisationen Deutschlands. Wir fördern Projekte in Indien, Brasilien und mehreren Ländern Afrikas, die zur Stärkung von Frauen, dem Schutz der Umwelt und der Durchsetzung der Menschenrechte beitragen.

Jedes Jahr unterstützen wir rund 60 Projekte – unbürokratisch, partnerschaftlich und schnell. Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe für eine nachhaltige und ökologische Entwicklung und fördern ausschließlich Projekte, die vor Ort angestoßen, geleitet und durchgeführt werden. Schon früh haben wir uns gegen Kinderpatenschaften und die Entsendung von EntwicklungshelferInnen ausgesprochen. Denn wir bauen auf das Wissen und den leidenschaftlichen Einsatz unserer ProjektpartnerInnen.

INDIEN: SWARD KÄMPFT GEGEN ALLE FORMEN DER GEWALT GEGEN FRAUEN
„Aufklärung und Beratung sind dringend nötig, wenn Frauen nicht weiter rechtlos, unterdrückt und misshandelt sein sollen. Nur so kann sich etwas verändern und die Gewalt abnehmen“, sagt Siva Kumari von SWARD, der "Gesellschaft für Bewusstsein und ländliche Entwicklung".
SWARD wird dabei von einem Netzwerk mit 4000 Mitgliedern unterstützt. Selbst in den Medien und von Behörden wird regelmäßig auf die Beratungsarbeit von SWARD für Frauen hingewiesen. Ganze Ordner füllen die von SWARD dokumentierten Misshandlungen an Frauen.
Die engagierte Arbeit der Gruppe beginnt mit Erste-Hilfe-Maßnahmen, Organisation von Notunterkünften und medizinischer Behandlung. Denn Frauen, die gerade den Misshandlungen entkommen und ohne Unterkunft, Kleidung, Nahrung und Arbeitsmöglichkeiten sind, brauchen jede erdenkliche Hilfe. Weil ihnen oft die Kinder genommen wurden, werden sie auch psychologisch unterstützt. Dann folgt die rechtliche und ganz praktische Beratung durch SWARD. Denn bei Behörden oder bei der Polizei findet eine alleinstehende Frau auf dem Land in Indien keinerlei Gehör.
Auch an das familiäre und dörfliche Umfeld der Frau tritt SWARD heran, um der verbreiteten sozialen Ächtung der „alleinstehenden Frau“ entgegenzuwirken. Dabei schaltet SWARD Freunde, Gemeinderäte, politische und kulturelle Führungsfiguren oder die Medien ein und geht zur Vermittlung immer wieder vor Ort. „Entflieht eine Frau der Misshandlung, steht sie praktisch vor dem Nichts“, sagt Siva Kumari. „Mit den Frauengruppen ermöglichen wir den alleinstehenden Frauen einen Neuanfang und geben ihnen neuen Lebensmut.“
Verwendungszweck: Gerechtigkeit für Indiens Frauen

 

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